Drei Altersheime unter einem Dach

. Dies dient der Qualitätssicherung und hilft Kosten zu sparen.



Die drei Altersheime in Glarus Nord sollen organisatorisch zusammengeführt werden (Bild: ehuber)
Die drei Altersheime in Glarus Nord sollen organisatorisch zusammengeführt werden (Bild: ehuber)

Die Arbeitsgruppe „Alters- und Pflegeheime“ schlägt in ihrem Schlussbericht vor, die drei Institutionen „Hof“ Mollis, „Feld“ Niederurnen und „Letz“ Näfels in einer einheitlichen Organisation zusammenzufassen. Unter der Leitung eines Geschäftsführers oder einer Geschäftsführerin wären die fünf Abteilungsleitungen für Pflege und Betreuung, Küche, Hausdienst, Administration sowie den technischen Dienst jeweils für alle drei Standorte zuständig. Dadurch kann einerseits gewährleistet werden, dass überall die gleichen Qualitätsstandards gelten und andererseits werden Doppelspurigkeiten und damit unnötige Kosten vermieden.

Die Arbeitsgruppe kommt weiter zum Schluss, dass die in Glarus Nord heute bestehenden Einrichtungen genügen, um für die nächsten 20 Jahre die notwendigen Betreuungsplätze anbieten zu können. Ebenfalls bereits vorhanden ist ein Angebot verschiedener Betreuungsformen von der klassischen Pflege über betreutes Wohnen bis zu Wohngruppen und Alterswohnungen.

Als Knacknuss erweist sich die Frage der zukünftigen Rechtsform. Die drei Heime weisen heute alle eine andere Rechtsform auf: die der unselbständig öffentlich-rechtlichen Anstalt in Mollis, des Zweckverbandes in Näfels und der Stiftung in Niederurnen. Die neue Rechtsform soll Selbständigkeit und Flexibilität bieten, da sich die Heime in einem Markt mit anderen Anbietern behaupten müssen. In Frage kommen deshalb die selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt oder die privatrechtliche Stiftung. Der Entscheid für eine der beiden Formen, der dereinst von der Gemeindeversammlung gefällt werden muss, wird sich also von der Frage leiten lassen müssen, wie gross der Einfluss der Politik auf die neue Organisation sein soll.

Investitionen in Mühlehorn

Der Abwasserverband Mühlehorn-Obstalden-Murg-Filzbach will das Pumpwerk und Regenklärbecken in Mühlehorn sowie das Pumpwerk im Tiefenwinkel sanieren. Die Anlagen sind 25 Jahre alt und dienen dazu, die Abwässer der drei Kerenzergemeinden zur ARA Mittensee in Quarten zu transportieren. Von den Kosten von 1,37 Millionen Franken ist ein guter Drittel oder 478 500 Franken von Filzbach, Obstalden und Mühlehorn zu tragen, den Rest steuert Quarten bei. Der Steuerungsausschuss leitet das Geschäft im zustimmenden Sinn an den Regierungsrat weiter.

Die Projektleitung steht in Kontakt mit den Verantwortlichen der Zelt Klub Genossenschaft um eine Lösung für den unbefriedigenden Zustand des Parkplatzes im Gäsi zu finden. Wenn immer möglich soll auf die nächste Saison der Platz saniert werden.

In diesen Tagen finden Besuche der Personalverantwortlichen Ramona Eicher und des Projektleiters Willy Kamm in den Gemeinden statt. Die Angestellten werden dabei unter anderem über die Stellenbörse informiert.