Dreimal «Film ab» in der Kulturbuchhandlung

Nächsten Samstag, 24. Mai 2014, um 16.30 Uhr, gibts mit «der kleine Nick» Spassgarantie für die kleinen und grossen Zuschauer. Das Kino-Erlebnis wird gesteigert durch frisch gepopptes Popcorn. Am Abend um 20.30 Uhr wird der interessierte Kinogänger die Erlebnisse und Probleme des Ex-Studenten Niko in Berlin im preisgekrönten deutschen Film «oh Boy» miterleben. Am Montag, 26. Mai 2014, um 14.30 Uhr, wird das unglaublich berührende Kunstwerk von Peter Liechti «Vaters Garten» gezeigt, ausgezeichnet als bester Schweizer Dokumentarfilm 2014.



Dreimal «Film ab» in der Kulturbuchhandlung

Der kleine Nick hat einen schrecklichen Verdacht: Seine Eltern wollen ein neues Kind bekommen und ihn im Wald aussetzen. Doch Nick und seine Freunde sind schlau genug, um diese furchtbare Tat zu verhindern. Die Buchvorlage ist so zeitlos und warmherzig, dass der kleine Junge mit den grossen Augen und der hinreissend klugen Naivität seit drei Generationen von einer Hand zur anderen wandert. Ein lustiger Film, der am Samstag, 24. Mai, um 16.30 Uhr mit Popkorn-Duft Kinder und Erwachsene fröhlich stimmt. Um 20.30 Uhr dann ein zweiter Film in der Kulturbuchhandlung: «oh Boy». Die schwarz-weiss gefilmte und mit Jazzmusik unterlegte Tragikomödie handelt von einem ziellosen Berliner Ex-Studenten, der sich einen Tag und eine Nacht durch die deutsche Hauptstadt treiben lässt und dabei unterschiedlichsten Menschen begegnet. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt 2013 den deutschen Filmpreis in 6 Kategorien, unter anderem als bester Spielfilm. Am Montag, 26. Mai, um 14.30 Uhr, der letzte Film von Peter Liechti «Vaters Garten». Das Ehepaar Liechti ist seit über 60 Jahren verheiratet und lebt in der Ostschweiz in einer netten Blockwohnung. Vater Liechti verbringt vom Frühling bis im Herbst sehr viel Zeit in seinem grossen Garten. Da ist er der Herr, kann alles organisieren und stundenlang herumwerkeln. Mutter Liechti erledigt derweilen den Haushalt, bügelt Vaters unzählige Hemden und sieht zu, dass jeden Tag warmes Essen auf den Tisch kommt. Was zunächst nach perfekter Harmonie aussieht, wird immer mehr zu einem intimen Porträt zweier Menschen, die sich zwar bedingungslos lieben, aber eben doch ihre eigenen Vorstellungen von den grossen und kleinen Dingen im Leben haben. Sie öffnen sich und geben ihre Gedanken preis. Zentrale Themen sind dabei Kindheit, Erwachsenwerden, berufliche Entwicklung, Emanzipation, Geld und schliesslich der Glaube. Ein Kunstwerk, das mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem als bester Schweizer Dokumentarfilm 2014.