Durchmischte Resultate für den Glarner EC an der Ostschweizer Eiskunstlauf-Meisterschaft 2020

Freude und Leid waren nahe beieinander am vergangenen Wochenende bei den Glarner Eiskunstläuferinnen. Nachdem der Glarner Eislaufclub im vergangenen Jahr dank Überdachung zum ersten Mal den OEV ausrichten durfte, fand er dieses Jahr in Widnau im Rheintal statt. Fast das gesamte Wettkampfteam nahm am Wettkampf teil, was sehr erfreulich ist.




Was die Resultate anbelangt gab es sowohl Freude als auch Enttäuschungen bei den Läuferinnen – alle waren aber mit vollem Einsatz dabei und die Läuferinnen waren ein gutes Team und haben sich den ganzen Tag gegenseitig unterstützt und angefeuert. Betreut wurden sie am Wettkampf durch die Clubtrainerin Kathrin Bosch.

Sarina Hagmann durfte sich in der Kategorie Mixed Age Damen Kür mit einer sehr guten Punktzahl von 59,37 Punkten dank gut gestandenen, schwierigen Sprüngen – sie zeigte zum ersten Mal einen Doppel-Axel – und nur ganz knappem Rückstand auf die Erstplatzierte Juliana Plüss (EC Uzwil) über den 2. Platz freuen. Auch Nadine Boselli lief mit einer kraftvoll gefahrenen Kür auf den 2. Platz – einzig mit ihren Sprüngen war sie nach eigener Aussage nicht zufrieden, was sich auch in der Wertung widerspiegelte. Trotzdem darf auch sie sich über die verdiente Medaille freuen.

Nella Malacarne sicherte sich mit einer ausdrucksstarken Darbietung und einer fehlerfreien Kür den 2. Platz in der Kategorie Bronze Ältere mit 29,92 Punkten bei 11 Läuferinnen, nur 0,1 Punkte hinter der Gewinnerin Lola Ackermann (EC Rapperswil-Jona). Julia Cabula startete in der gleichen Kategorie und lief mit einer gefühlvollen Kür auf Rang 9. Sie hatte verletzungsbedingt einige Trainings verpasst und musste so eine technisch einfachere Kür fahren als ihre Konkurrentinnen, und war entsprechend auch nicht ganz so gut auf den Wettkampf vorbereitet.

In der Kategorie Bronze Jüngere lief Mara Piccinelli mit Patzern in ihren Sprüngen auf den 8. Platz – mit einer dennoch guten Punktezahl von 21,26. Die zehnjährige Liv Knecht und die drei Jahre ältere Una Cetojevic starteten beide in der Kategorie Interbronze. Nach ihrem Sieg in der Kategorie 3. Stern am OEV 2019 reichte es in diesem Jahr für Liv Knecht trotz einer strahlenden Darbietung auf dem Eis wegen eines Sturzes beim Doppel-Salchow und eines groben Schnitzers in der Kombi-Pirouette, welche dadurch komplett aus der Wertung gestrichenen worden war, leider nur für den 6. Rang bei 15 Teilnehmerinnen. Una Cetojevic verpasste unglücklicherweise ihren zweiten Axel, lief aber sonst eine schöne und souveräne Kür und erreichte den 13. Schlussrang in ihrer Kategorie. 

Für Jael Mundwiler war der OEV der 2. Wettkampf ihrer Eislauf-Karriere. Sie lief in der Kategorie 3. Stern bei 7 Teilnehmerinnen auf den 5. Rang mit 10,59 Punkten und konnte viele wichtige Erfahrungen sammeln.

Auch wenn sich manche Läuferin mehr erhofft hatte, dürfen die Teilnehmerinnen zufrieden sein und wir gratulieren allen herzlich zu ihrem Einsatz und zu ihren guten Leistungen.