Mühsamer Einstieg
Der erste Satz ging aus Glarner Sicht zu leicht weg. Aarau stand stabil in der Annahme, brachte Tempo ins Spiel und machte es Glaronia am Netz schwer. Einen starken Start hatte die 195 cm grosse Mittespielerin Sarah Jordan, die hervorragend eingesetzt wurde und dem Glarner Block kaum Chancen liess. Gegen Satzende kam Glaronia dank mehr Druck am Service nochmals näher – der Satzgewinn der Gäste war aber verdient.
Erfolgreiches Comeback
Im zweiten Durchgang zeigte Glaronia eine klare Reaktion. Besonders erfreulich: Elina Heer kam nach ihrer Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz und setzte sofort Akzente. Jana Šimanicová schlug den Block geschickt an und wurde auch für Angriffe aus dem Hinterfeld eingesetzt – der Ausgleich zum 1:1 war die logische Folge.
Wende im dritten Satz
Der dritte Satz entwickelte sich zum Schlüsselabschnitt: Glaronia musste mehrfach einem Rückstand nachrennen, kämpfte sich aber nochmals heran. Beim Stand von 18:21 punktete zuerst Heer mit einem schönen Angriff, dann brachte Bianca Vogel mit zwei Service-Assen den Ausgleich. Doch am Ende leisteten sich die Aargauerinnen weniger Fehler.
Eaglets mit den besseren Nerven
Im vierten Satz hielten die Glarnerinnen zunächst mit, waren aber meist in der Defensive. Besonders schwer taten sie sich mit den Finten der Gäste hinter den Block – da fühlte sich niemand wirklich zuständig. Als Šimanicová zweimal in Folge gestoppt wurde, fand Glaronia kein Erfolgsrezept mehr und wirkte mutlos. Die talentierten Juniorinnen aus Aarau brachten den Sieg ins Ziel; Glaronia muss weiter hart für den Ligaerhalt arbeiten.




