Ein fast schon magischer Abend mit Fankhauser

Blues-Legende Philip Fankhauser, das Publikum, aber auch die Lokalität des «holäStei» sorgten am letzten Samstag für ein unvergessliches Konzert-Ereignis.



Ein ganz spezielles Erlebnis: Philip Fankhauser im «holäStei». (Bilder: Jürg Huber)
Ein ganz spezielles Erlebnis: Philip Fankhauser im «holäStei». (Bilder: Jürg Huber)

Es braucht einiges, dass aus einem gewöhnlichen Konzert ein unvergessliches musikalisches Ereignis wird. Es braucht Künstler, die Musik leben und Freude an ihrer Arbeit haben. Es braucht das Publikum, die eine Beziehung mit der Musik eingehen können. Es braucht die Fähigkeit der Künstler, ihre Freude dem Publikum zu vermitteln und es braucht die Fähigkeit des Publikums, diese Freude aufnehmen zu können. Und es braucht die Lokalität, die es Künstler und Publikum ermöglicht, eine Beziehung aufzubauen. Dies alles vereinigte sich am letzten Samstag beim Konzert von Philip Fankhauser zu einem beinahe magischen Moment. Der «holäStei» in Glarus ist nicht das Hallenstadion; und das zum Glück nicht. Im schmucken Kulturzentrum sind die Künstler wirklich «zum Greifen nah», ist der Kontakt zwischen Künstler und Publikum so unmittelbar. Das perfekte Umfeld für die emotional starken Lieder von Blues-Legende Fankhauser. Waren die Songs genreüblich eher melancholisch-traurig, sprühten der Sänger und seine Kollegen von Spielfreude und Herzlichkeit. Eine Stimmung, die sich mühelos auf das zahlreiche Publikum übertrug. Schön zu sehen, das Generationsübergreifende bei der Zusammensetzung der Zuhörer, eine gute Mischung aus «Jung» und «Junggebliebenen». Auch ein wichtiger Bestandteil dieses unvergesslichen musikalischen Abends.