Ein grünes JA zur Grünen Wirtschaft

Die Grünen des Kantons Glarus haben an ihrer letzten Mitliederversammlung folgende Parolen beschlossen:




Weg von der Wegwerfwirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft

Einstimmig beschliessen die Grünen ein JA zur Initiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft». Bis 2050 soll die Umweltbelastung der Schweiz auf ein global verträgliches Mass gesenkt werden, sodass auch zukünftigen Generationen – unseren Enkeln – genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Dadurch werden die Pariser Klimaziele erreicht, zu denen sich die Schweiz verpflichtet hat. Die Initiative setzt auf Selbstverantwortung und Innovations-förderung. Wichtig ist, dass die Initiative der Wirtschaft viel Spielraum gibt und bei der Produktion ansetzt. Beispielsweise indem sie weniger Verpackung produziert, was die Abfallproblematik bei der Wurzel angeht.

Grüner Zwang ist unfaire Gegenproganda. Denn der Bund soll gemäss Initiative mit Massnahmen und Vorschriften erst dann eingreifen, wenn die Zwischenziele nicht erreicht werden. Damit wird der Wirtschaftsstandort Schweiz fit gemacht für die Zukunft. Neue Arbeitsplätze insbesondere in der Cleantech-Branche (die bereits jetzt über 500 000 Arbeitsplätze in der Schweiz generiert) entstehen. Dies ist eine weltweit wachsende Branche und mit einem JA zur Grünen Wirtschaft profitieren wir bei diesem Trend von Beginn weg. Mithilfe von Innovation und Effizienzsteigerung kann das ambitiöse und nötige Nachhaltigkeitsziel 2050 klar erreicht werden.

JA zur Volksinitiative AHV-Plus

Die Grünen Glarus sagen JA zur Volksinitiative AHV-Plus. Die Stärkung der 1. Säule der Altersvorsorge kommt allen zugute, insbesondere aber jenen, die über die 2. Säule nicht oder kaum abgesichert werden: Frauen und Geringverdiener.

NEIN zum Gesetz über den Nachrichtendienst

Für die Verfolgung und Bekämpfung von terroristischen Aktivitäten ist die Schweiz bereits ausreichend gerüstet; die im Gesetz vorgesehenen Kompetenzen für die Überwachung durch den Geheimdienst sind unverhältnismässig. Die Grünen lehnen deshalb dieses Gesetz grossmehrheitlich ab.