Ein starkes Sernftal für Glarus Süd und den ganzen Kanton

Am 27. Juni 2024 entscheidet die Gemeindeversammlung Glarus Süd über die Zukunft der Sportbahnen in Elm. Zur Abstimmung kommt die Sondernutzungsplanung, auch «Überbauungsplan FUTURO» genannt. Der Name ist Programm und steht für die optimierte Nutzung der bestehenden Infrastruktur, für die Sicherstellung der Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, für Investitionen in eine ressourcenschonende Beschneiungsanlage, für Pistenkorrekturen und für Initiativen zum Schutz der Biodiversität.



Ein starkes Sernftal für Glarus Süd und den ganzen Kanton

Die Sportbahnen Elm zählen zu den wichtigen touristischen Kerninfrastrukturen im Kanton Glarus. Das Projekt FUTURO ermöglicht dank einer modernen Beschneiungsanlage ein Angebot, das genügend Gäste von der Ferienregion Elm überzeugt und den Wintertourismus im Sernftal planbar macht – für Bergbahnen, Hotels, Restaurants, Gruppenhäuser, Gewerbe und deren Angestellte sowie die Ferienwohnungsvermieter. Die Stimmberechtigten entscheiden deshalb über die Zukunft des Sernftals, was für die Gemeinde Glarus Süd und den Kanton Glarus wegweisend ist.

Vielfach geprüft

Der Regierungsrat, der Landrat und die Gemeinde Glarus Süd kommen zum Schluss, dass FUTURO den erfolgreichen Betrieb der Sportbahnen Elm mit höchster Wahrscheinlichkeit gewährleistet und dabei alle Dimensionen der Nachhaltigkeit – also die wirtschaftliche, soziale und ökologische Dimension – miteinander in Einklang bringt. Das zeigen die umfassenden Unterlagen auf, insbesondere der Businessplan und die Gutachten zur Schneesicherheit. So haben alle kantonalen Fachstellen den Sondernutzungsplan und das Baugesuch eingehend geprüft und die Gesetzeskonformität bestätigt. Auf dieser Basis erfolgte der Erlass des Gemeinderats Glarus Süd, über den die Gemeindeversammlung am 27. Juni 2024 entscheidet.

Sorgfältig ausgearbeitet

Im Jahr 2017 haben die Sportbahnen Elm begonnen, FUTURO zu planen. Nach sieben intensiven Planungsjahren wird 2024 zum entscheidenden Jahr für den Weiterbetrieb. Dazu Verwaltungsrat Klaus Jenny: «Auch wir fragten uns während der sorgfältigen Erarbeitung unseres baureifen Projekts: Klimaerwärmung und Skifahren: Wie geht das? Dank der Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Technik, Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung haben wir Antworten darauf erarbeitet, sie immer wieder hinterfragt und schlussendlich gemeinsam Lösungen gefunden.» So steht FUTURO heute für die optimierte Nutzung der bestehenden Infrastruktur, die Sicherstellung der Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, Investitionen in eine ressourcenschonende Beschneiungsanlage, Pistenkorrekturen und Initiativen zum Schutz der Biodiversität.

Zukunft ermöglichen

Die Projektdimensionierung berücksichtigt sowohl die Folgen der Klimaveränderung als auch das Bedürfnis, das Pistennetz in einer einzigen Kampagne einzuschneien. Punktuelles Nachschneien ist bis Ende Februar möglich. Die Anlagen sind effektiv nur eine kurze Zeit, während maximal 200 Stunden pro Jahr, im Einsatz. Eine sogenannte Redimensionierung gefährdet die nötige Schneesicherheit. Auch kleine Änderungen an der Vorlage führen zu einem Neustart des Projekts. Dazu Geschäftsführer Stefan Elmer: «Es ist unsere Verantwortung, ehrlich zu kommunizieren, dass wir sowohl nach einer Ablehnung als auch bei einer Rückweisung an der Gemeindeversammlung den ordentlichen Rückzug des Betriebs antreten müssten.» Die Stimmberechtigen stehen laut Elmer vor der Grundsatzfrage, ob die Sportbahnen Elm weiterhin existieren sollen oder nicht. Transparenz schaffen die Sportbahnen Elm mit umfassenden Informationen auf www.sportbahnenelm.ch/futuro oder im persönlichen Gespräch.

Referendumsentscheide und ihre Folgen

Die Gemeindeversammlung hat drei Möglichkeiten, um über den Sondernutzungsplan zu entscheiden:

Szenario 1:

Die Gemeindeversammlung nimmt den Überbauungsplan FUTURO an: Das Projekt kann realisiert werden.

Szenario 2:

Die Gemeindeversammlung lehnt den Überbauungsplan FUTURO ab: Das Projekt kann nicht realisiert werden, die Sportbahnen müssen den Betrieb kurz- bis mittelfristig einstellen.

Szenario 3:

Die Gemeindeversammlung weist den Überbauungsplan FUTURO mit einem Antrag auf Änderung zurück: Dieses Szenario kommt einer Ablehnung gleich, da Projektänderungen, wie etwa der Verzicht auf die Beschneiung bis ins Tal, einen Neustart der ganzen Planung bedeuten. Der Zeitaufwand und die damit verbundenen Kosten sind enorm. Der Rahmenkredit der Landsgemeinde verfällt im Jahr 2028 und die Sportbahnen können zusätzliche Planungskosten zu den bereits ausgegebenen 2 Millionen Franken nicht mehr aufbringen.

Weitere Informationen im FUTURO-Video auf www.sportbahnenelm.ch/futuro