Eindrücklicher Gottesdienst der Schrebergärtner

Rund 50 Personen erschienen beim Oberstufenschulhaus Buchholz in Glarus zum Gottesdienst der Schrebergärtner, der bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde.




Pfarrer Sebastian Doll hielt die Predigt, Dominik Berchten sorgte für die musikalische Gestaltung. Einleitend wurde darauf hingewiesen, dass der Garten Sinnbild des eigenen Lebens mit Wachsen und Vergehen und damit ein ganz besonderer Lebensraum sei. Dann zeigte Pfarrer Doll an einzelnen Blumen, die er in einem Strauss mitgebracht hatte, welche symbolische Bedeutung sie für uns Menschen haben. Das bescheidene Gänseblümchen, das nie eine Rose werden könne, aber gleichwohl wichtig sei, oder die Sonnenblume, die das Licht und damit das Leben symbolisieren. Die Rose stehe für Liebe und Zärtlichkeit, das Stiefmütterchen sei zwar klein und unscheinbar, dafür aber robust und das Veilchen sei ein treues Pflänzchen. Die Kaktee habe zwar viele Stacheln, dafür eine wunderschöne Blüte, die Mimose sei zwar empfindlich, habe aber auch auch Stacheln, das Vergissmeinnicht erinnere an allein gelassene Menschen, die Brennnessel werde von uns zwar nicht geliebt, sei jedoch trotzdem eine Heilpflanze. Man könne sich selbst an den verschiedenen Pflanzen und ihren Besonderheiten wiederentdecken und ihre Vielfalt entspreche auch uns Menschen. Mit einem roten Band umschloss Pfarrer Doll den mitgebrachten Blumenstrauss und symbolisierte damit, dass wir trotz unserer Vielfalt eine Gemeinschaft seien.

Der Verein Freizeitgärten Glarus sorgte anschliessend für eine gratis Mittagsverpflegung und Dominik Berchten für gute Unterhaltung. Das schöne Sommerwetter trug viel zum guten Gelingen bei.