Die musikalische Laufbahn von Lisa Stoll begann schon mit 6 Jahren. Zuerst Blockflöte und später das Cornet. Mit 11 Jahren landete sie am Ostschweizerischen-Solistenwettbewerb auf dem 1. Platz. Ihr Talent und ihre Liebe zur Blasmusik brachte sie zum Alphorn. Durch unzählige nationale und internationale Auftritte mit den besten Bands und Musikern wurde sie schweizweit und auch international bekannt. Schon vor dem schwedischen Königspaar durfte sie ihre Künste zum Besten geben.
Die Aufregung und Freude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop war gross. Der Treffpunkt, Orgelbau Matthis in Luchsingen, gut gewählt. Das Wetter, strahlend blauer Himmel. Und ob das nicht schon genug wäre, hörte man schon von Weitem einen Alpabzug herankommen. Eine gute Gelegenheit, gleich ein Ständchen zu bringen. So vermischte sich das Glockengeläut der Kühe mit den Alphornklängen. Zufälle können so schön sein.
Nun galt es aber, noch etwas zu lernen. Es ist nicht so einfach, Töne aus einem Alphorn zu bringen. Doch bevor die ersten Klänge ertönten, übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Atemtechniken. Erst galt es mal, die Nervosität etwas herunterzubringen. Lisa Stoll zeigte Übungen, die sie jeden Tag selbst macht, bevor sie zu spielen beginnt. Das richtige Atmen und die Lockerung der Lippen sind wichtige Bestandteile der Vorbereitung.
Mit ihrer lockeren und sympathischen Art schaffte Lisa Stoll eine gute Stimmung und die anfängliche Nervosität war schnell verflogen. Doch schon bald war es Mittag und alle gönnten sich ein leckeres Mittagessen im «Rütihof». Die Stärkung war wichtig, denn auch nachmittags wurde noch gespielt und viel gelernt.
Man sah es den Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, es war ein Privileg von so eine Alphornkünstlerin etwas zu lernen. Ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten.



