Zur stilvollen Jubiläumsfeier der Kraftwerke Linth-Limmern wurden Vertreter der regionalen und lokalen Behörden, sowie verschiedene Mitglieder der Geschäftsleitung der AXPO eingeladen. Die Feier wurde im Kunsthaus Glarus eröffnet und fand den Höhepunkt bei einem gediegenen Festbankett im Hotel Glarnerhof.
Beginn der Feier mit einem Überraschungsgast
Die Organisatoren der Jubiläumsfeier waren sehr bemüht, dass das Geheimnis um den Überraschungsgast nicht zu früh verraten wurde. Die Überraschung gelang dann in der Tat, denn keiner der geladenen Gäste hätte mit der prominenten Glarner Sportlerin Vreni Schneider gerechnet. Sie antwortete stets souverän und ehrlich auf die Fragen der Gesprächsleiterin. Immer wieder gelang es der sympathischen Sportlerin die Zuhörer mit ihren spontanen und trockenen Antworten zum Lachen zu bewegen. Die Gesprächsleiterin konnte immer wieder die Leistungen und den enormen Fleiss von Vreni Schneider in Verbindung mit der Leistung der KLL und der gewonnenen Stromenergie zu bringen.
Musikalisch umrahmtes Festbankett
Im festlich geschmückten Saal im Hotel Glarnerhof wurden die Gäste ein weiteres Mal überrascht. Nachdem alle die Plätze an den runden Tischen eingenommen hatten und das riesig grosse Bild des Tödi Massives bewundert hatten, erschien das Ensemble „la Compagnia Rossini“ aus der Surselva. Unter der Leitung von Armin Caduff erfreuten die fünf Sängerinnen und die drei Sänger die erwartungsvollen Gäste mit verschiedenen Melodien von Rossini, Pucchini oder Schubert. In seiner Festanrede erinnerte der Präsident des Verwaltungsrates der KLL, Rolf W. Mathis an die Gründung der Gesellschaft im Jahre 1957. Mit verschiedenen eindrucksvollen Bildern dokumentierte er die Geschichte des Bauablaufes. Erstaunt war man, als gezeigt wurde wie ein altes „Züritram“ mit der Transportbahn in die Höhe befördert wurde. Dieses alte Vehikel verrichtete während der Bauzeit wertvolle Dienste als Transportbahn. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 1.600 Arbeiter beim Bau des Kraftwerkes und des Staudamms beschäftigt. Ein Pfarrer war ständiger Begleiter und auch ein eigenes kleines Spital mit einigen Betten stand zur Verfügung. Leider verunglückten auch 19 Arbeiter während der fünfjährigen Bauzeit. Die erste Maschine welche Strom erzeugte, konnte am 9. Juli 1962 in Betrieb genommen werden.
Ausblick auf „Linthal 2015“
Nach seinem Blick in die Vergangenheit kam Rolf W. Mathis auch auf das neue Ausbauprojekt „Linthal 2015“ zu sprechen. Dieses Projekt ergänze die heutigen Kraftwerksanlage in idealster Weise. Geplant sei, das neue Kraftwerk am Fusse der heutigen Staumauer des Limmernsees, auf gut 1.700 Meter über Meer zu bauen. Mit diesem Ausbau könne die Speicherkapazität auf gegen 560.000 Kubikmeter Wasser erweitert werden. Mit der geplanten Erweiterung kann die heutige Leistung von gut 340 auf rund 1.300 Megawatt erhöht werden. Dies führe auch dazu, dass vom Tierfehd bis Schwanden eine neue 380 Kilovolt Leitung erstellt werden müsse. Leistungsmässig würde das Kraftwerk „Linthal 2015“ gleich viel Strom wie das Kernkraftwerk Leibstadt erzeugen.
Glückwünsche der Regierung
Die Glückwünsche der Glarner Regierung überbrachte Landammann Röbi Marti. Dabei erwähnte er die grosse Wertschöpfung und die Bedeutung der KLL für die Region und den Kanton Glarus. Für die weitere Zukunft wünschte er dem Unternehmen und den Verantwortlichen Mitarbeitern das Beste und viel Erfolg bei der Realisierung des Projektes „Linthal 2015“.
Nach einer weiteren Darbietung des Gesangs-Ensembles „La Compagnia Rossini“ fand dieser feierliche Anlass seinen Ausklang.
Bilder dieser Jubiläumsfeier finden Sie in der angehängten Fotogalerie
Entwarnung Sperrung Klöntalerstrasse



