Ein stürmisches Fridlisfüür

Diesmal war es nicht Fridolin, sondern Cornelius, der aktiv beim Fridlisfüür mitmischte. Dieses Sturmtief von den britischen Inseln sorgte am Fridolinstag für Sturm- ja teilweise für Orkanböen. Nach Rücksprache mit der Sachversicherung entschloss man sich in Oberurnen, das Feuer zu Ehren des Landespatrons trotzdem anzuzünden.




Mit ungebremster Kraft blies der Wind durchs Tal, drängte sich durch alle Ritzen und wirbelte die am Boden liegenden Konfettischnipsel vom SchmuDo durcheinander. Der Fön zeigte sich in all seiner Dynamik.

In einer ruhigeren Minute entzündete Verkehrsvereinspräsident Roger Fischli den Holzstoss, der bereits am Vormittag auf der grossen freien Wiese südlich des HPZ aufgestellt worden war. Blitzschnell brannte der Holzstoss, aktiv unterstützt vom Föhn, lichterloh. Wohlweislich hielten sich die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer in der Nähe des Getränke- und Wurststandes in gebührendem Abstand auf. Die Flammen des Feuers tanzten nämlich mal in die eine, dann blitzschnell wieder in die andere Richtung, sodass der Funkenregen immer mal wieder die Richtung wechselte.

Mit einem kräftigen Wasserstrahl kontrollierten die Verantwortlichen das Feuer über längere Zeit, bevor ihm damit der Garaus gemacht wurde.

Die Anwesenden genossen den stürmischen, aber relativ milden Abend draussen und verpflegten sich mit Wurst und Brot und einem süssen Stück Kuchen. Dabei blieb genügend Zeit für manch interessantes, aufschlussreiches Gespräch. Organisiert wurde der traditionelle Anlass von der Schule und dem Verkehrsverein Oberurnen.