Elmer Chöre im Hoch

Mit Spitzenauszeichnungen kehrten der Männerchor Elm und der Frauenchor Elm am vergangenen Samstag aus Niederurnen zurück: «Vorzüglich» für den Männerchor und «Sehr gut» für den Frauenchor.



Was der Männerchor, mit einer gesunden Altersstruktur, breit gestreut von jung über mittel bis älter, am vergangenen Samstag in Niederurnen anlässlich des Glarner Kantonal Gesangfestes den erwartungsvollen Zuhörerinnen und Zuhörern präsentiert hatte, darf zweifellos als sensationell bezeichnet werden. Mit den drei Liedern «Freude am Leben», dynamisch und gestalterisch hervorragend präsentiert, Udo Jürgens verträumtem «Griechischen Wein», begleitet am Klavier von Dominik Berchten, und dem heimatlich anmutenden Mundartlied «De Bärgwald» vermochten die 18 engagierten Sänger das Publikum in der völlig überfüllten reformierten Kirche, aber auch das Expertenteam restlos zu begeistern und zu überzeugen. Alle drei Werke klanglich und rhythmisch von grösster Perfektion, verbunden mit einer exzellenten Aussprache, einer überzeugenden Dynamik und Interpretation – eine Meisterleistung des Chors, welche von der Jury denn auch mit dem höchstmöglichen Prädikat ausgezeichnet wurde. Der Männerchor Elm steht seit rund vier Jahren unter der kompetenten Leitung von Joseph Müller-Büche, welcher auch als Präsident dem Glarner Kantonal Gesangverein vorsteht.

Seit rund 31 Jahren leitet Esther Rhyner den Frauenchor Elm. Mit dem spannenden, abwechslungsreichen und gehörfälligen Liederprogramm «Musik erfüllt das Leben», «Lingua materna» und dem Ohrwurm «Morgenrot im Alpstein», letzteres mit sympathischer Akkordeonbegleitung, wussten die zwölf engagierten Sängerinnen sehr zu gefallen. Das Expertenteam lobte die sehr gute Aussprache und Gestaltung und die Reinheit der Chorstimmen. Bei nur zwölf Sängerinnen ist dies keine Selbstverständlichkeit und zeugt von intensiver und kompetenter Probenarbeit.

Die beiden Elmer Chöre haben in Niederurnen ein beachtliches Zeichen gesetzt: Mit grossem Engagement und Herzblut haben die Sängerinnen und Sänger, ihrer doch eher geringen Mitgliederzahlen zum Trotz, absolute Spitzenleistungen erbracht. Es ist dies das Ergebnis einer intensiven Probenarbeit, welche parallel läuft neben Vorbereitungen auf das jährliche gemeinsame Konzert und weiteren Auftritten in der Kirche, im Altersheim usw. Die beiden Chöre haben während ihrer Saison vom Herbst bis ins Frühjahr ein sehr gedrängtes Programm, wird doch während des Sommers mehrere Monate lang pausiert. Umso erstaunlicher erscheinen derartige Spitzenleistungen.

Beide Chöre würden sich natürlich jederzeit über Zuwachs freuen. Wer die motivierende Probenarbeit, die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger erfahren und teilen möchte, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen! Die beiden Chöre würden sich sehr freuen!