Eltern- und Berufsbildner-Abend Schreiner

Am Mittwochabend, 13. Februar 2019, trafen sich die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die Schreiner-Lehrlinge des 1. und 2. Lehrjahres und ihre Eltern an der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule in Ziegelbrücke zu einem Informationsanlass.



Roger Cuennet, Rektor der Berufsfachschule, und Alex Abart, Präsident des Schreinermeisterverbandes Sektion Thur-Linth, begrüssten die über 90 interessierten Anwesenden. Nach den Einführungsworten und dem Vorstellen der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule Kanton Glarus besuchten die Teilnehmenden in Gruppen das Schulzimmer und den ÜK-Kursraum.

Der Fachlehrer Valentin Oberholzer und Jürg Hefti, Allgemeinbildung, erklärten den Zuhörern eindrücklich den Aufbau der 4-jährigen Schreinerlehre mit dem Weg bis zum erfolgreichen Abschluss. Interesse, Wille und Fleiss wird gefordert. Für die Besten besteht die Möglichkeit, die Berufsmatura zu absolvieren, diesen Weg zeigte Markus Hagmann auf.

Marco Caviezel der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz Chur hatte Broschüren der vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten in der Schreinerbranche aufgelegt.

Bei Problemen der Lehrlinge im Lehrbetrieb wäre Urs Frischknecht von der Fachstelle Berufsbildung Glarus die Ansprechperson. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrlingen, Lehrmeistern, Lehrpersonen und Eltern ist äusserst wichtig.

Im ÜK-Kursraum zeigten die vier Kursleiter Thomas Tschudi, Walti Jäger, Willi Hager und Christoph Senn, wie die 7 Überbetrieblichen Kurse aufgebaut sind und was dort an den diversen Maschinen gefertigt wird. So konnten sich die Besucher ein Bild machen, was die Schreiner-Lehrlinge alles handwerklich können müssen.

Anhand eines Flipcharts erläuterte der Chefexperte Marcel Bachmann das Qualifikationsverfahren. Praktische Fertigkeiten und theoretisches Wissen sind gleichermassen entscheidend.

Der Sektionspräsident Alex Abart dankte allen Anwesenden für ihr Engagement und beendete den offiziellen Teil mit dem Schreinerlehrlings-Motto: Herzblut – Berufsstolz – Verantwortung.

Beim abschliessenden feinen Apéro in der Mensa wurde die Gelegenheit wahrgenommen, intensiv zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.