Endlich wieder Gäste empfangen und bewirten

Auch im Brauereigasthof Adler in Schwanden herrschte lange Zeit Ruhe und Stillstand. Dann ging es aber plötzlich sehr schnell los und innert kürzester Zeit mussten die verschiedenen Sicherheitsvorschriften von Gastro Suisse umgesetzt werden. Und endlich können die Gäste wieder empfangen und bedient werden.



«Wir freuen uns riesig, dass die «Untätigkeit» endlich ein Ende hat und wir wieder Gäste bei uns begrüssen dürfen. Wir sind auf jeden Fall gerüstet» erklärte Jaqueline Azevedo am Nachmittag vor der Wiedereröffnung vom Brauereigasthof Adler in Schwanden.

Relativ kurze Zeit für die Vorbereitung zur Wiedereröffnung

Sie hätten sich eigentlich eher auf den 8. Juni als Wiedereröffnungsdatum eingestellt und seien vom Entscheid das dies bereits am 11. Mai erfolge doch etwas überrascht worden. «Uns blieb für die doch sehr anspruchsvolle Vorbereitung und Umsetzung nur noch relativ wenig Zeit», betonte sie und sprach dabei vor allem das Problem der Anzahl und der Platzierung der Tische an. Statt wie bisher maximal 98 Gäste (ohne den Saal) können vorderhand nur noch 72 Gäste (inkl. einen Teil des Saals) bedient werden. Dazu kämen noch 24 Plätze auf der Terrasse. Für das Wirte-Ehepaar und den 9 Mitarbeiterinnen im Service und den 3 in der Küche ist es selbstverständlich, dass die teilweise recht strengen Sicherheitsvorschriften strikte eingehalten werden. «Alle freuen sich, endlich wieder im Arbeitsprozess eingebunden zu sein und hoffen auf möglichst viele Gäste.»

Das Angebot der neuen Situation angepasst

Angeboten werden am Mittag drei Tagesmenu und diverse à la Carte-Varianten. Dies neu alles auf einer laminierten, doppelseitigen Speisekarte, welche nach jedem Gebrauch vorschriftgemäss hygienisch behandelt wird. Selbstverständlich tragen das Servicepersonal Schutzmasken und nachdem die Gäste den Platz verlassen haben, werden Tisch und Stühle ebenfalls nach Vorschrift gereinigt. «Vieles ist für uns alle etwas neues und eine ganz spezielle Herausforderung. Wir hoffen, dass wir bereits nach einigen Tagen eine erste positive Bilanz ziehen können.» Wie Jaqueline Azevedo erfreut betonte, seien auch schon erste Reservationen eingetroffen. «Wir werden alles daransetzen, dass sich der Gast trotz Einschränkungen bei uns wohlfühlt. Anderseits zählen wir aber auch auf die Toleranz und das Verständnis unserer Gäste».

Hoffen auf Hotelgäste

Das Hotel mit zehn Zimmern mit insgesamt 17 Betten war während der ganzen Zeit geöffnet. Dabei konnten in diesem langen Zeitraum lediglich drei Hotelgäste begrüsst werden. «Wir hoffen, dass die Nachfrage in den nächsten Wochen und Monaten steigt und dabei rechnen wir mit Gästen, welche ihren Urlaub im Glarnerland verbringen oder ihre Durchfahrt für einen der zwei Nächte unterbrechen.» Schwanden liegt ja touristisch sehr zentral und viele schöne Orte sind für die Urlauber rasch und bequem erreichbar.