Ennenda bleibt ein wichtiger Standort für Tridonic

Tridonic verkauft die Liegenschaft an der Oberen Allmeind in Ennenda an die Trümpi AG Bauunternehmung. Es entsteht ein Gewerbepark.




Nach der Einstellung der Produktion Ende 2014 hat Tridonic verschiedene Varianten eines möglichen Verkaufs oder einer Vermietung der nur noch teilweise genutzten Liegenschaft an der Oberen Allmeind in Ennenda geprüft. Ziel war eine Lösung, die es ermöglicht, mit der weiterhin bestehenden Tridonic-Vertriebsgesellschaft und dem neu gegründeten Entwicklungskompetenzzentrum für Sensorik am Standort zu verbleiben.

Roger Bissig, Finanzleiter und Verwaltungsrat der Tridonic Ennenda:


«Es freut uns, dass wir mit der Firma Trümpi AG Bauunternehmung einen Käufer gefunden haben, der regional verankert ist und eines der von uns geprüften Nutzungskonzepte umsetzen wird. Tridonic wird als Mieter in den für uns optimalen Räumlichkeiten bleiben. Sicher werden wir uns auch im Umfeld des neu entstehenden Gewerbeparks wohl fühlen.»

Mit dem Kompetenzzentrum Sensorik ist eine Schlüsseltechnologie für das Unternehmen in Ennenda eingezogen. Sensoren sind eine unverzichtbare Grundlage für die Vernetzung von Licht und die Einbindung anderer Funktionen im Gebäude. Tridonic sieht in dieser Vernetzung die Zukunft und entwickelt Lösungen, die auch für das «Internet der Dinge» einsetzbar sein werden.

Trümpi – Engagement für das Glarner Gewerbe


Die grosszügige Liegenschaft in der Zone Gewerbe und Industrie, soll zum Gewerbepark entwickelt werden und damit den Bedarf an Gewerberäumen in der Gemeinde Glarus decken. Nach entsprechenden Investitionen und Sanierungen, hat die Liegenschaft das Potenzial den Raumbedarf von rund 6 bis 15 Gewerbebetriebe zu decken.Simon Trümpi, Geschäftsführer der Trümpi AG: «Bisherige Kontakte zeigen uns, dass ein Bedarf an Gewerberaum in der Gemeinde Glarus besteht. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Projekt dem lokalen Gewerbe attraktive und zentral gelegene Werkstatt-, Büro- und Lagerräume zur Verfügung stellen können und somit Möglichkeiten für Arbeitsplätze, welche für den Standort Glarus so wichtig sind, schaffen.»