Wenig Interessierte erschienen, dennoch ergab sich eine intensive, zielführende Diskussion.
Der Kommission gehören aktuell Susanne Abesser, amtierende Kirchenrätin; Ivo Oertli, Kirchenpräsident; Johannes Thoma; Thomas Schätti und Mona Wülser, Sigristin, an.
Sie hatten eine Vielzahl von Fragen zusammengetragen. Deren Inhalte wurden den Anwesenden in aller Kürze erläutert. Es wurden nach gewalteter Diskussion die relevanten Antworten notiert. Sie sollen bei der Ausschreibung der Stelle und den Gesprächen mit interessierten Kandidatinnen und Kandidaten einbezogen werden.
Es wurden folgende Themen präsentiert:
- Was für eine Kirchgemeinde sind wir eigentlich (Charakterisierung)
- Welche Aufgaben der Pfarrperson sind für mich besonders wichtig
- Welches theologische Profil wünschen wir uns
- Wie soll das Evangelium verkündet werden
- Was liegt mir besonders am Herzen
Nach der Begrüssung durch Ratspräsident Ivo Oertli wurde erfreulich rege und stark themenbezogen diskutiert, dies über beinahe anderthalb Stunden hinweg. Bewährtes, Kirchgemeindeübergreifendes fanden ebenso Erwähnung wie neu Anzupackendes.
Geredet wurde über Spiritualität, Seelsorge, Taufe und Bestattung, Jugendarbeit, Begegnungen der verschiedensten Art, Seniorenbesuche, Altersheimgottesdienste, kirchliche Angebote unter der Woche, die in unserer Gemeinde geschwundene kirchlich starke Gemeinschaft, die Kommunikationsstrategien und den Gestaltungsspielraum.
Die Jugendarbeit befindet sich auf anerkannt gutem Weg, dies gemeindeübergreifend. Für unsere Gemeinde besteht ein zweifellos breites, stark beachtetes musikalisches Angebot.
Man legt Wert auf eine gut verständliche Auslegung der kirchlichen Botschaften und wünscht sich, dass die neue Amtsperson auf die Leute zugeht, das Gespräch sucht, überzeugend und lebensnah auszuführen weiss. Man hofft auf viele gute Impulse, auf ein gelebtes Miteinander.
Gesprochen wurde auch übers Wohnen im grossen Pfarrhaus. Da ist durchaus denkbar, dass eine alleinstehende Person anderswo, aber gewiss in der Gemeinde Wohnsitz nimmt. Die Mitglieder der Pfarrwahlkommission wollen sich mit den gleichen Fragen auch an die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Altersheime wenden, um von dieser Seite Erwartungen und Wünsche zu erfahren.
Die Stellenausschreibung soll möglichst allem Rechnung tragen, aber nicht überladen sein. Mit interessierten Kandidatinnen und Kandidaten werden ausführliche Gespräche stattfinden, bevor es zu Probepredigten und dem Wahlvorschlag kommt.













