Erfolgreicher Abschluss der Panzerschule 22 im Glarnerland

Nach insgesamt 21 Wochen harter und intensiver Ausbildung auf den Waffen- und Schiessplätzen in Thun, Bure und in der Ostschweiz, unter anderem auch auf dem Panzer-Waffenplatz Wichlenalp in Elm, beendigen die Angehörigen der Panzerschule 22 in den nächsten Tagen erfolgreich ihre militärische Ausbildung. Im Rahmen einer Schlusskorpsvisite bedankten sich das Kommando der Panzerschule 22 bei Kader und Korps für eine erfolgreiche Ausbildungszeit und dem Kanton Glarus für die tolle Gastfreundschaft im Glarnerland.




Zur Schlusskorpsvisite der Panzerschule 22 im Glarnerland trafen sich Kader und Korps inklusive Behördenvertreter im Zeughaus in Glarus. Oberstlt i Gst Reto Albert hiess die Gäste, unter ihnen Regierungsrat und Departementsvorsteher Dr. Andrea Bettiga, Landrat Hanspeter Forrer, Gemeinderat Peter Schadegg und Kreiskommandant Major Walter Rhyner herzlich willkommen. Einen speziellen Willkommensgruss entrichtete Oberstlt Albert dem anwesenden Kader, dass in den vergangenen Wochen eindrücklich gezeigt hat, was in ihm steckt. Er bedankt sich bei allen Anwesenden für die tolle und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Erfreut konnte er feststellen, dass die Ausbildungsziele mit besten Qualifikationen durchwegs erreicht wurden. Gemeinsam war man stark, die Disziplin war vorbildlich und man verkehrte offen und ehrlich miteinander – genau diese Komponenten führten zu einer positive Bilanz nach 21 Wochen harter und intensiver Ausbildung.

Unteroffiziersschule – Schule fürs Leben


Die Panzerschule 22 ist für die allgemeine Grundausbildung, die funktionsbezogene Grundausbildung und die Verbandsausbildung aller Soldaten und Kader der Panzertruppen zuständig. Sie ist verantwortlich für die Ausbildung von Führungsstaffel-Soldaten, Aufklärer-Soldaten, Panzer-Soldaten, Panzergrenadier-Soldaten, Panzersappeur-Soldaten und für die Ausbildung von Unteroffizieren der genannten Waffengattungen. Die Unteroffiziersschule dauerte acht Wochen. Die ersten vier Wochen waren in der Rekrutenschule ab RS-Woche 8 integriert. Anschliessend wechselten die angehenden Unteroffiziere in den Kommandobereich der Partnerschule (Pz S 21 oder 22) und absolvierten dort die restlichen vier Wochen, bevor sie den praktischen Dienst ausübten. In dieser Zeit wurden sie in die Methodik/Didaktik, das Führen einer Gruppe, mit Lehrlektionen und den Vorbereitungen für den praktischen Dienst eingeweiht. Eine Thematik, die den Absolventen während dem weiteren Dienst in der Armee, aber auch im zivilen Leben viele Vorteile bringen wird. So gesehen ist die Panzerschule 22, insbesondere die UOS auch eine Schule fürs spätere Leben.

Vom Rekruten zum Angehörigen einer Panzer-Einheit


Die Rekruten bestritten 13 Wochen Rekrutenschule in Thun, anschliessend eine Verlegungsphase in Bure (JU) sowie auf den Schiessplätzen der Ostschweiz im Hinterrhein (GR) und der Wichlenalp in Elm. Diese Phase dauerte acht Wochen. In dieser Zeit erlernten die Rekruten die funktionsbezogene Grundausbildung, wo nebst Fahrschulen auf dem Puch Duro-Panzer unter anderem auch der ABC-Dienst, Sanitätsdienst und die Handhabung der persönlichen Waffe im Zentrum der Ausbildung standen. Bei Hälfte der RS hat sich auch entschieden, ob sich ein Rekrut für einen Übertritt in eine Kaderschule eignet.

Landrat Forrer – perfekter Werber für das Glarnerland


Der beste Werber für den Kanton Glarus ist definitiv ein Landrat. Die Rede ist vom Glarus Süd-Landrat Hansruedi Forrer, Exil-Netstaler und Gastreferent an der Schlusskorpsvisite. Dabei lieferte Forrer ein Musterbeispiel eines PR-Vortrags ab. Seine Präsentation über den Kanton Glarus, im Speziellen über das Wesen der Landsgemeinde, das Zustandekommen der Gemeindefusion und letztlich natürlich die Eigenwerbung für die Gemeinde Glarus Süd waren grosses Kino. Seine kompetenten Ausführungen stiessen bei den Panzersoldaten und ihren Vorgesetzten auf offene Ohren, und wer weiss, vielleicht finden einige der frischgebackenen Panzersoldaten später wieder einmal den Weg ins einmalig schöne Glarnerland.