Erfolgreicher Saisonabschluss von Ueli Rhyner

Nach einer durchzogenen Saison konnte Ueli Rhyner vom RAD.BIKE.TEAM.GLARNER ENERGIE diese Saison am 25. Oktober mit der 10-tägigen Rundfahrt auf Neukaledonien erfolgreich abschliessen.



Am 9. Oktober reiste Rhyner mit vier weiteren Schweizer Rennradfahrern nach Neukaledonien. Nach der über 30-stündigen Reise hiess es dann, sich möglichst schnell zu akklimatisieren.

Bereits zwei Tage später nämlich startete das Schweizer Team am GP Roscio Piassot. Am Morgen zuerst im Prolog über 8 Kilometer fuhr Rhyner mit knapp 15 Sekunden Vorsprung die schnellste Zeit. Am Nachmittag dann das Strassenrennen über knapp 70 Kilometer. Rhyner erwischte ziemlich früh die richtige Gruppe. Sie fuhren zu dritt einen komfortablen Vorsprung heraus für den Schlussanstieg. Auch da fuhr Rhyner nur knapp hinter den Schnellsten auf den 5. Platz. Er konnte somit mit Zuversicht auf dir kommende Rundfahrt blicken.

Am 15. Oktober erfolgte dann der Start auf der Nachbarinsel Lifou, auf der die ersten zwei Etappen stattfanden. Diese waren meist sehr flach und schnell. Somit genau auf Rhyner zugeschnitten. Dies zeigte er auch am zweiten Tag und griff 6 Kilometer vor dem Ziel solo an. Die vordersten Verfolger des Feldes im Sprint holten ihn noch ein und es reichte nur knapp nicht zum Sieg. Mit diesem 4. Platz hatte er sich jedoch einen Top-10-Rang im Gesamtklassement gesichert.

Auch an den folgenden Tagen, wieder zurück auf der Insel Neukaledonien, konnte Rhyner seine Form bestätigen und büsste keine Zeitrückstände oder Plätze in der Gesamtwertung ein.

Am 6. Tag standen wieder zwei Etappen auf dem Programm. Am Morgen wurde Rhyner vom Pech verfolgt. So musste er schon kurz nach dem Start das Hinterrad wegen eines Defekts wechseln. Auf der Abfahrt ins Ziel zwang ihn dann ein Kettendefekt zu einem weiteren Halt. Dies brachte ihm erstmals etwas mehr Zeitrückstand ein.

Die 7. Etappe des nächsten Tages enthielt eine 11 Kilometer lange Ziel-Bergankunft. Rhyner wusste, dass das nicht gerade seine Stärke sein würde. Doch konnte er den «Schaden» in Grenzen halten und klassierte sich immer noch in den Top 10.

Die restlichen Etappen waren wieder flacher, Rhyner fuhr aktiv mit und konnte so wieder etwas Zeit gut machen. Am zweitletzten Tag fand nach der 9. Etappe noch ein Zeitfahren statt. Mit dem Nachteil, dass der Glarner nur mit dem normalen Rennrad, ohne jeglichem Zeitfahrzubehör, an den Start ging, er erreichte den 6. Platz. Die lediglich drei Sekunden Rückstand auf das Podest waren ein kleiner Trost.

Mit einem weiteren starken Auftritt in der 10. und letzten Etappe konnte Rhyner diese Rundfahrt erfolgreich abschliessen. Im Gesamtklassement erreichte er den 8. Platz und in drei verschiedenen Punktewertungen gelangen ihm Klassierungen in den Top 10. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen. Dennoch machte sich bei Rhyner leise Enttäuschung breit, dass es nie ganz aufs Podest gereicht hat.

Schon kurze Zeit später sieht es Rhyner jedoch positiv. Die Erfahrungen, die er bei dieser Rundfahrt sammeln konnte, möchte er nicht missen. Sicher wird er in den zukünftigen Wettkämpfen von diesen Rennsituationen profitieren. Schon bald steht der Aufbau für die Saison 2015 vor der Tür. Erst einmal kann sich aber auch Ueli Rhyner ein paar Tage Erholung gönnen.