Die Freude auf die neue Saison war bei den Glarnern Spielern im ersten
Spiel deutlich zu spüren. Nach langer Sommerpause, in der hart trainiert
wurde, war am vergangenen Samstag endlich Saisonstart gegen Innebandy
Zürich 11.
Klar Spielbestimmend
„Achtung, fertig, los“: Keine fünf Minuten waren gespielt und bereits
zappelte der Ball im Netz der Zürcher. Nach schöner Kombination mit
Reithebuch konnte sich Polli als erster Torschütze der Saison feiern
lassen. Darauf übten die Hurricanes weiterhin Druck auf das gegnerische
Tor aus. Tschudi lancierte gekonnt, den frei stehenden Müller, dieser
fackelte nicht lange und bezwang den Torhüter mit einem Backhandschuss.
Somit stand es 2:0 für die Glarner. Die Hurricanes hatten das Spiel
jederzeit unter Kontrolle. Das zeigte ganz klar die Schussstatistik der
Gegner. Lediglich einen Schuss auf Torhüter Elmer liessen die Hurricanes
in diesem Drittel zu, was für die gute Defensivarbeit der Glarner spricht.
Konfortable Führung
Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Es ging
ständig in die gleiche Richtung, nämlich in die der Zürcher. Erneut war
es Polli der, das Tor schoss, nachdem Reithebuch, mit dem das
Zusammenspiel sehr gut klappte, ihn in Szene setzen konnte. Das Tor des
Tages erzielte auf jedenfall Verteidiger Streiff, der nach einem kurzen
Sprint entlang der Bande den Torhüter mit einem präzisen Schuss von der
Mitte in die obere Ecke tübierte. Kurz danach war es Noser, der von
Müller den Pass erhielt und den Torhüter mit einem flachen Schuss
überlistete. Zu diesem Zeitpunkt hiess es 5:0 für die Hurricanes.
Allmählich erwachten auch die Zürcher und versuchten sich mit Vorstössen
ihrerseits zum Erfolg zu kommen, was ihnen auch gelang. Etwas
unglücklich aus Sicht der Hurricanes kam dieser Gegentreffer zu Stande,
da der Ball zwischen einigen Füssen der Glarner hindurchkullerte.
Die Reaktion liess allerdings nicht lange auf sich warten und Polli
machte sich auf den Weg ein weiteres Tor zu schiessen. Dabei leistete
Trümpi mit einem schönen Pass die Vorarbeit. Zur Pause lautete das
Resultat 6:1 für die Hurricanes.
8 : 2 Schlussresultat
Nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidung“ starteten die
Hurricanes ins letzte Drittel. Erster Angriff, Marti auf Reithebuch, der
im Slot steht, sich schön vom Gegenspieler abdreht und so dem Torhüter
keine Chance liess. Schon hatten die Hurricanes sieben Tore auf ihrem
Konto. Die Freude der Glarner auf dem Feld war klar zu sehen. Man
kombinierte über mehrere Stationen, verteidigte zusammen, kämpfte und
rannte füreinander. Schliesslich war es nochmals Noser, der sich in die
Torschützenliste eintragen lassen konnte auf Pass von Müller. Dem
Spielende entgegen gelang den Zürchern sogar noch ein zweites Tor, da
die Zuordnung in der Verteidigung kurz nicht funktionierte.
Das Schlussresultat lautete 8:2, was die Verhältnisse in diesem Spiel
klar aufzeigt. Es wäre sogar noch deutlicher ausgefallen, wenn die
mangelnde Chancenauswertung der Hurricanes nicht so hoch gewesen wäre.
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