Erfolgreicher Start des Senioren-Projekts

Mit der Projekt-Matinee vom 31. Oktober verfolgte die Kirchenleitung der EMK Glarus das Ziel, die Stossrichtung ihres Senioren–Projektes im Gespräch mit Betroffenen, mit Mitgliedern und Freunden der Gemeinde, sowie mit Vertretern aus der Gesellschaft, der Politik, der Kirchen und der in diesem Bereich tätigen Institutionen zu überprüfen.



Das Senioren-Projekt wurde von Betroffenen intensiv diskutiert. (Bild: zvg)
Das Senioren-Projekt wurde von Betroffenen intensiv diskutiert. (Bild: zvg)

Die Stossrichtung – Angebote zur Vernetzung und Sinnfindung bei Senioren durchzuführen, anzustossen und zu fördern und dabei das wichtige Zahnrad, sich und den Anderen verzeihen zu können, mit zu berücksichtigen – fand breite Zustimmung. Teilnehmende der „Treffpunkte zum Thema“, einem bereits bestehenden Angebot dieser Stossrichtung der EMK, befürworten die Weiterarbeit.
Die EMK hat mit dem Projekt eine Nische im Seniorenbereich gefunden, die noch nicht besetzt ist und die als gesellschaftlich relevant angesehen wird. Die EMK fördert Angebote, welche der Sinnfindung im Alter dienen, welche Antworten auf die Fragen „WARUM?“ und „WIE?“, „WOHER?“ und „WOHIN?“ geben und gleichzeitig die Teilnehmenden vernetzen. Die Fragen von Immanuel Kant bleiben kantig und erwarten unsere je individuellen Antworten, die sich im Austausch mit anderen Betroffenen leichter finden lassen. Da sind sich die Anwesenden einig.
Eine der nächsten Fragen die angegangen werden muss, ist: „Wie kann die Zielgruppe erreicht und eingeladen werden?“ Parallel wird die Bildung einer Projektgruppe, die die Angebote koordiniert und realisiert, angestrebt.
Am Diskussionsmorgen haben sich drei Seniorinnen bereit erklärt, die Themen für die Treffpunkte zu bedenken und kritisch zu überprüfen. Die Themen müssen wesentlich und gefragt sein, gerade auch aus der Sicht der Betroffenen, nicht nur aus der Perspektive der Gerontologie und Theologie.
Für die EMK ist die Matinee erfolgreich verlaufen. Die Stossrichtung ist bestätigt und eine erste Arbeitsgruppe von Betroffenen ist entstanden. Weitere Arbeitsgruppen müssen folgen, damit die Information von potenziellen Benutzern und die bedürfnisgerechte Umsetzung der Projektidee gewährleistet werden kann.