Erfreuliches Jahr für die Raststätte

Die Raststätte Glarnerland AG kann wiederum auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. So wurden an der GV vom vergangenen Dienstag alle Geschäfte diskussionslos gutgeheissen. Gemeindepräsident Thomas Kistler wurde neu in den Verwaltungsrat ist gewählt.




Die Frequenz der Raststätte Glarnerland in Niederurnen ist nach wie vor erheblich vom Verlauf der touristischen Verkehrsströme auf der A3 beeinflusst. Und diese wiederum sind anhängig von den Frequenzen in der Bündner Hotellerie und in den Wintersportorten im Glarnerland, in den benachbarten Gebieten im St. Galler Oberland und in Graubünden. Die Wichtigkeit der Schneeverhältnisse zeigen sich in den Frequenzen: So verzeichnete das Marché-Restaurant am 10. Februar 2018 den umsatzstärksten Tag. Als schwächster Tag wurde der 20. November 2019 registriert. Die umsatzstärksten Tage erzielen dabei mehr als den fünffachen Umsatz der schwächsten Tage. Beachtlich auch die Zahlen der Reisebusse: 2018 machten insgesamt 1022 Reisebusse mit 34 269 Fahrgästen auf der Raststätte Halt.

Unverändert hohe Dividende

So darf die Raststätte Glarnerland insgesamt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2028 zurückblicken. Die Jahresrechnung schliesst bei gleichbleibenden Abschreibungen von 77 600 Franken mit einem praktisch identischen Jahresgewinn gegenüber 2017 von 192 000 Franken ab. An Baurechtszinsen sind im Berichtsjahr rund 708 000 (Vorjahr 709 000) Franken an den Kanton abgeliefert worden.

Die wiederum gut besuchte 33. ordentliche Generalversammlung vom vergangenen Dienstag in der Raststätte, es waren 91,66 Prozent des Aktienkapitals vertreten, genehmigte diskussionslos die Jahresrechnung und natürlich auch die Ausschüttung der gleichbleibenden Dividende von 6 Prozent auf das Aktienkapital von 3 Mio. Franken. In den Verwaltungsrat wurde der neue Gemeindepräsident von Glarus Nord, Thomas Kistler, gewählt. Er ersetzt den zurückgetretenen Martin Laupper.

Das Tor zum Glarnerland

In seinen einleitenden Worten erwähnte VR-Präsident Hans Umberg die an der letzten Landsgemeinde gefällten Entscheide betreffend touristischer Entwicklung von Elm und Braunwald und die neu gegründete Visit Glarnerland AG. «Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass dieser erneute Anlauf für eine umfassende Zusammenarbeit zugunsten des Glarner Tourismus und unseren Kanton von Erfolg gekrönt sein wird», fuhr er fort. Es sei auch für die Raststätte von nicht zu unterschätzender Bedeutung, ob die beiden Tourismusdestinationen in Glarus Süd eine Zukunft vor sich haben und ob das naheliegende Sportzentrum ein attraktiver Anziehungspunkt für Jung und Alt bleiben wird.

Bevor die Gäste zum grosszügigen Buffet schreiten konnten, überbrachte Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard die Grüsse und den Dank des Regierungsrates. Sie bezeichnete die Raststätte als tolles Eingangstor und als sehr gute Visitenkarte für das Glarnerland.