Das eidgenössische Schwing- und Älplerfest ist ein Anlass der Superlative; klar, dass auch der Weg auf das Festgelände vom Bahnhof, Bustsation oder Veloparkplatz länger dauert als bei einem kleinen «Wald- und Wiesenfest». Für die Besucher, die vom Bahnhof Näfels auf das Festgelände wanderten, hatte die TCS Sektion Glarus eine Überraschung parat. Vor der provisorischen Linthbrücke verteilte sie erfrischendes Mineralwasser. «Für viele Gäste eine angenehme Stärkung», meinte Edy Koller, Präsident TCS Sektion Glarus. Klar, dass das Geschenk gerne genommen wurde und so die über tausend Fläschchen schnell verteilt waren. «Es war eine schöne kleine Aktion, die vielen Gästen sicher Freude bereitet hat.»
Eigentlich war eine ganz andere Aktion geplant, die aber aus positiven Gründen verändert wurde. «Auch wir hatten Angst von einem grossen Verkehrsproblem runde um das Schwingfest.» Deshalb war eigentlich geplant, den Autofahrern im befürchteten Stau auf der Hauptstrasse eine Erfrischung zu schenken. «Gerade am Samstagmorgen war davon aber rein gar nichts zu spüren.» Auch aus Sicht des TCS sei die Situation rund um das ESAF deshalb sehr erfreulich. Es zeige, dass das Konzept des OK’s funktionierte. Vor allem aber hätten die Besucher und die Bevölkerung auf das Auto verzichtet und die Angebote mit öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt. «Oder gleich aufs Fahrrad gewechselt oder einen längeren Spaziergang unternommen.» Für Koller sei dieses Wochenende ein perfektes Beispiel wie die verschiedenen Transportmittel im Zusammenspiel funktionieren können und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen können. «Der TCS wird ja vor allem mit dem Auto in Verbindung gesetzt. Er setzt sich aber generell für sinnvolle und sichere Mobilität ein.»
*Jürg Huber ist Kommunikationsverantwortlicher der TCS Sektion Glarus






