Als letzte Partie des Jahres 2010 stand letzten Samstag das Spiel gegen die nach Verlustpunkten führende SG Affoltern/Unterstrass auf dem Programm. Aufgrund des Hinspieles auswärts konnte eine körperbetonte Partie erwartet werden, da die Gäste auch in dieser Saison wieder ein routiniertes, körperlich starkes Team stellen.
Wie erwartet, starteten die Mannschaften ins Spiel. Die Glarner standen von Beginn weg kompakt in der Defensive und liessen sich die nötige Zeit im Angriff. So legten die Glarner stets ein Tor vor und die Gäste zogen nach. Dank einigen Torerfolgen mehr für die Gäste gegen Ende der ersten Halbzeit, stand es zur Pause 8:9.
Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Glarner total. Hinten in der Abwehr grosse Lücken, vorne im Angriff uninspiriert und ungenau. Die Quittung folgte sofort in Form eines Fünf-Tore-Rückstandes. Die Verunsicherung hielt weiter an, da nicht jede Position über einen geübten Ersatz verfügte. Doch die Glarner konzentrierten sich von Neuem und konnten sich aufraffen. Was folgte, war eine kaum erwartete Aufholjagd. Kurz zuvor noch desolat, präsentierte sich die Abwehr als die gewohnte Stärke der Glarner. Zusammen mit dem ebenfalls stark aufspielenden Torhüter Lienhard gelang es den Glarnern mehr als zehn Minuten ohne Gegentor zu bleiben. Und wiederum bewahrheitete sich, dass bei einer guten Abwehrleistung der Glarner auch bald deren Offensive zu funktionieren beginnt. So verkürzten die Glarner insbesondere mittels schnellen Gegenstössen den Rückstand Tor um Tor und konnten in der Folge sowohl den Ausgleich als auch die Führung bejubeln. Da fanden aber auch die Gäste wieder besser zu ihrem Spiel, wodurch sich ein Spiel auf Messers Schneide entwickelte. Zwanzig Sekunden vor Schluss gelang den Glarnern der erneute Ausgleich. Mit letztem Einsatz konnte anschliessend der gegnerische Angriff abgewehrt und beinahe noch ein Gegenstoss ausgeführt werden. Jedoch erklang die Sirene und das Spiel endete Unentschieden 18:18. So beendeten die Glarner das Jahr 2010 mit dem Ausrufezeichen, dass auch ohne alle verfügbaren Spieler, starken Gegnern Paroli geboten werden kann.
Weihnachtsmarkt Glarus wird grösser und noch zauberhafter



