Erlebnis und Spass mit dem Glarner Ferien(s)pass

Auch in den diesjährigen Frühlingsferien war das Angebot und vor allem das Interesse der Kinder am Ferien(s)pass Glarnerland von Pro Juventute enorm. Ein grosser Teil der verschiedenen interessanten Angebote war bereits nach kurzer Zeit ausgebucht. So auch das Luftgewehr-, Laser- und Biathlonschiessen in Filzbach. Gegen 120 Kinder hatten sich für diesen Kurs angemeldet.



An insgesamt sechs Kursen – jeweils drei am Vor- und drei am Nachmittag wurden die Kids im Alter zwischen acht bis zwölf Jahren im Sportzentrum Filzbach von kompetenten Schützen in den Schiesssport eingeführt. Wichtig war den Ausbildern dabei, die Waffe nicht als solche, sondern einzig und allein als Sportgerät zu betrachten und zu behandeln.

Erste Priorität hat die Sicherheit


Für den grössten Teil der teilnehmenden Kinder war die Handhabung mit einer Waffe etwas Neues, etwas Abenteuerliches. Um ihnen diese Unsicherheit zu nehmen, wurden sie von den freundlichen Ausbildern bereits zu Beginn des Kurses kompetent beraten und Stufe um Stufe in die Handhabung des Sportgerätes eingeführt. Zuerst mit dem Luft- anschliessend mit dem Laser- und am Schluss mit dem Biathlongewehr.

Steigerung der Treffsicherheit


«Die Kinder lernen schnell und bereits nach kurzer Zeit zeigen sich erste positive Resultate. Es ist erstaunlich und erfreulich, wie sie sich mit dem Sportgeräte vertraut machen.» Wie Emil Rüegg, einer der freiwilligen Ausbilder erklärte, habe er vor allem die Freude der Kinder am Wettbewerb, an der stets besseren Treffsicherheit festgestellt und nie den Eindruck gehabt, dass eines der Kinder das Gefühl hatte, eine Waffe in den Händen zu haben. Von Schuss zu Schuss habe sich die Treffsicherheit der Schützen verbessert, ob beim Luftgewehr-, Biathlon- oder beim Laserschiessen.

Biathlonwettkampf als Krönung


All das an diesem Kurs Gelernte konnten die Kids abschliessend in einem kleinen Biathlonwettkampf umsetzen. Für viele war Biathlon bis zu diesem Tag ein Fremdwort, unklar, dass in einem Wettbewerb nicht nur geschossen, sondern auch gelaufen werden muss. Jugendliche können aber neue Situationen schnell erfassen und umsetzen, sodass es zu sehr spannenden Wettkämpfen führte. Zuerst laufen, dann zielsicher schiessen, eine bestimmte Strecke laufen, noch einmal schiessen, um dann raschmöglichst ins Ziel zu gelangen. Der Sieger an diesem Vormittag hat zwei Mal fünf Schuss ins Ziel getroffen und war auch ein guter Läufer. Fazit ist sicher, dass er dank seiner ausgezeichneten Treffsicherheit einen wesentlichen Vorteil verschaffen konnte. Hauptsache aber war, dass dieser Kurs für alle Beteiligten ein toller Erfolg war und unter Umständen das eine oder andere Talent den Glarner Kantonalschützen in Zukunft noch viel Freude bereiten wird.