Erprobt – Wie die Oberstufe Buchholz in Glarus ins letzte Schuljahr startet

Anlässlich einer Elternorientierung durften die Lehrpersonen des Jahrgangsteams der zweiten Oberstufen-Klassen zusammen mit Schulleiter Thomas Hämmerli kürzlich rund 140 interessierte Eltern willkommen heissen. Bereits zum vierten Mal startet die Oberstufe Buchholz nämlich das Projekt «Umgestaltung letztes Schuljahr», welches zum Ziel hat, die Schülerinnen und Schüler optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Im Weiteren soll damit eine gezielte Förderung im letzten Schuljahr ermöglicht und die Zusammenarbeit aller Beteiligten optimiert werden.



welches die individuellen
welches die individuellen

Das Schulentwicklungsprojekt umfasst die Durchführung des Stellwerks, das schulische Standortgespräch, die profilorientierten Pflichtwahlfächer, die Projektarbeit und das Abschlusszeugnis. Diese Elemente sind so aufeinander abgestimmt, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst motiviert und leistungsbereit ihr letztes Schuljahr an der Oberstufe Buchholz absolvieren können.

Standortbestimmung und …


Das Stellwerk ist ein Testverfahren, um die individuellen schulischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen. Die Testergebnisse des Stellwerks dienen als Grundlage für die individuelle Förderplanung der Jugendlichen im 9. Schuljahr (für künftige Bewerbungen sind sie allerdings ungeeignet). Im Rahmen eines schulischen Standortgesprächs erfolgt darauf eine individuelle Standortbestimmung mit den Jugendlichen und deren Eltern. Neben einer gemeinsamen Analyse über die aktuelle Berufswahlsituation und die individuellen Stärken und Schwächen, welche das Stellwerk aufzeigt, schafft das Standortgespräch die Planungsgrundlage für die Pflichtwahlfächer und stellt eine Verbindlichkeit für das Lernen im letzten Schuljahr her.

… individuelle Förderung im letzten Schuljahr


Neu haben alle Lernenden der Sekundar- und Realschule im Rahmen des stufendurchmischten Pflichtwahlbereichs die Möglichkeit, zwischen einem berufspraktischen Profil, einem technischen Profil und einem Dienstleistungsprofil zu wählen. Die profilorientierten Pflichtwahlfächer umfassen insgesamt sechs Wochenlektionen.

Nach den Herbstferien beginnen jeweils die Vorbereitungsarbeiten für die Projektarbeit. Diese Arbeiten bedürfen einer sorgfältigen, begleiteten Planung und starten mit einem Kick-off-Tag mit Mini-Projekten. Nach den Weihnachtsferien erfolgen dann die Projekteingabe und der Abschluss des Projektvertrags, sodass mit der Planung und Umsetzung der Arbeit nach den Winterferien begonnen werden kann. Anfang Juni schliesslich werden die Arbeiten den Eltern und künftigen Lehrmeistern präsentiert.

Dreimal wurden die Schülerinnen und Schüler am Ende des 9. Schuljahres über dieses Projekt befragt: Die Resultate sind mehrheitlich positiv. Rund 90% der Befragten sind der Meinung, das Angebot solle in derselben Art weitergeführt werden.