Der Hundeführer wird mit seinem Hund auf dem Anschuss eingewiesen und hat innerhalb 90 Minuten zur Decke zu finden. Auf der Strecke sind insgesamt fünf Verweiserpunkte aus Holz ausgelegt, von diesen müssen mindestens zwei gefunden werden. Kommt ein Gespann von der Fährte ab, so muss er dies selber merken und irgendwie versuchen, sie wieder zu finden.
So stellte sich Fritz Trümpi, Ennenda, mit seiner steirischen Rauhhaarbracke «Aika» dieser schwierigen Aufgabe. Ruhig nahm die Hündin am Anschuss die Fährte auf und verwies nach zirka 300 m mitten im Dickicht den ersten Verweiser. Die Fährte führte anschliessend steil hinauf, über Waldwege und Waldstrassen, dann steile Abhänge mit dichtem Unterholz hinab, in ein kupiertes, stark strukturiertes Gelände mit unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit. «Aika» folgte dem Fährtenverlauf und fand noch weitere drei Verweiserpunkte, bevor das Gespann nach knapp 70 Minuten zur Decke fand. Stolz konnte Trümpi der Prüfungsleitung die gefundenen vier Verweiserpunkte übergeben.
Fritz Trümpi mit «Aika» sind seit der Austragung dieser Prüfung erst das zweite Gespann, welches die 48-Stunden-Fährte erfolgreich ausgearbeitet hat.
Zeugenaufruf – Einbruchdiebstahl in Geschäftsliegenschaft in Ziegelbrücke



