Die Anspannung, ja manchmal gar Nervosität, war am Montagmorgen in der Aula spürbar. Und dies nicht nur bei den neuen Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Glarus – nein auch bei den begleitenden Eltern und sogar beim neuen Prorektor Martin Hemmi. Wie dieser an der kurzen Begrüssungsfeier verriet. Rektor Peter Aebli wies darauf hin, dass diese Gefühle ganz normal seien, sich aber sehr schnell verflüchtigen werden. «Schon bald ist das alles für sie normaler Alltag.»
Der Übertritt ins Gymnasium sei dabei aber schon ein wichtiger Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. «Sie stehen jetzt als Kinder vor mir. In sechs Jahren werden sie uns aber als junge Erwachsene verlassen.»
In den kommenden Tagen und Wochen müssten sich die Kinder an neue Lehrer, neue Schule und oftmals an neue Situationen gewöhnen. «Sie gehörten in ihren alten Klassen zur Spitze und vieles ging ihnen einfach von der Hand.» Dies wird im Gymnasium nicht immer der Fall sein. Dabei müssen sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler mit mehr Hausaufgaben und teilweise auch tieferen Noten abfinden, dies betreffe auch ganz speziell die Eltern. «Unterstützen Sie Ihre Kinder, setzten Sie sie aber nicht zu stark unter Druck», riet ihnen der Rektor. Er wies auch darauf hin, dass es neben der Kantonsschule weitere Möglichkeiten für eine Höhere Schulbildung gibt. «Der kürzeste Weg muss nicht für jeden der beste sein.»
Anschliessend versammelten sich die neuen «Kanti»-Schülerinnen und -Schüler bei ihren KlassenlehrernArtikel, welche sie in die Unterrichtszimmer mitnahmen. Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde ging es dann gleich mal durch die neue Schule, um die Zimmer und Infrastruktur kennenzulernen. Wie der Klassenlehrer der Klasse 1b, Bruno Largo, seinen «Schützlingen» erklärte, seien die Schüler die grossen Wanderer an der Kanti. Während zu seiner Zeit noch die Lehrer in die Zimmer der einzelnen Klassen gingen, gehört nun das Wechseln des Zimmers zu den Aufgaben der Schülerinnen und Schüler. Ebenfalls eine grosse Änderung für viele Kinder im Vergleich zur Primarschule. Von denen sie aber sicher in den nächsten Tagen und Wochen noch vielen begegnen werden. glarus24 wünscht nicht nur allen neuen Kantonsschülerinnen und -schülern, sondern allen Kindern und Jugendlichen im Kanton einen guten Start ins neue Schuljahr.
Biltner trumpfen mit drei Podestplätzen und neun Zweigen gross auf


