Erstes Treffen zur «Hochzeit»

Kaum sind die Vorhänge zur Theaterproduktion von 2019 gefallen, trafen sich am 29. Februar und am 11. März die Mitglieder des Theater Glarus zu den Workshops für das neue Projekt, dem Theaterstück «Hochzeit» von Literaturnobelpreisträger Elias Canetti.



Als Regisseur für diese Inszenierung konnte Matthias Werder aus Männedorf verpflichtet werden. Nach den «Quatemberkindern» von Tim Krohn, arbeitet Werder das zweite Mal mit dem Theater Glarus zusammen.

«Was bedeutet Theaterspielen für euch?», war die erste Frage von Matthias Werder an die Schauspieler. Ausgleich zum Alltag, das Eintauchen in eine andere Welt, das Hineinfühlen in andere Persönlichkeiten als das eigene Ich waren die Antworten der Anwesenden. Speziell war für mich als Schreibende, der Aspekt von Darstellerin Sara Hegner; ein anderer Charakter zu werden, sich mit ihm zu identifizieren und sich nach der letzten Vorstellung von ihm wieder zu verabschieden, was sie immer wieder traurig stimme.

Zusammen mit der Einladung zum Workshop erhielten die Interessierten das Textbuch, um sich schon vorab mit dem neuen Stück auseinanderzusetzen. Verwirrend, seltsam, fast schon dekadent wurde der Text von den Anwesenden beschrieben. Alle freuen sich auf diese Herausforderung und sind neugierig, wie Matthias Werder das heiter-radikale Stück auf die Bühne bringen will. Sechzehn Rollen sind zu besetzen. Wer wird welchen Part übernehmen? Wir sind gespannt.

Die Premiere zur «Hochzeit» findet am Samstag, den 24. Oktober, im «Schützenhaus» statt.