Erstmals über 5000 Patienten stationär behandelt

Erstmals in seiner Geschichte behandelte das Kantonsspital Glarus 2012 über 5000 stationäre Patienten. Auch bei den ambulanten Behandlungen wurde ein Rekord erzielt. Der Verwaltungsratspräsident, Dr. Arnold Bachmann, konnte an der Generalsversammlung der Kantonsspital Glarus AG der in corpore anwesenden Regierung, dem Staatsschreiber sowie Vertretungen aus dem Gesundheitsdepartement einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren und zusammen mit dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung des Spitals auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurückblicken.



Erstmals in seiner Geschichte behandelte das Kantonsspital Glarus 2012 über 5000 stationäre Patienten. (Bild: j.juber)
Erstmals in seiner Geschichte behandelte das Kantonsspital Glarus 2012 über 5000 stationäre Patienten. (Bild: j.juber)

Im Geschäftsjahr 2012 behandelte das Kantonsspital Glarus (KSGL) stationär erstmals über 5000 Patienten, auch im ambulanten Bereich wurde ein Rekordergebnis erzielt. Ein Beweis dafür, dass das Spital trotz freier Spitalwahl in der Bevölkerung stark verankert ist.

Das KSGL richtet sich strategisch so aus, dass die Bevölkerung des Kantons Glarus und der angrenzenden Regionen medizinische Leistungen primär am Spital in Glarus beansprucht und nur in begründeten Fällen in ein Zentrumsspital ausweicht. Zu diesem Zweck sieht die 2012 mit dem Kanton abgeschlossene Leistungsvereinbarung ein breites Leistungsspektrum vor. Wie die erfreuliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2012 zeigt, schätzt und nutzt die Bevölkerung die Vorzüge einer wohnortnahen Versorgung bei hoher Qualität.

Die Generalversammlung mit dem Kanton als Alleinaktionär hat den Bericht und die Jahresrechnung zum zweiten Geschäftsjahr der Kantonsspital Glarus AG genehmigt. Ebenso hat sie den Verwaltungsrat mit dem Präsidenten, Dr. oec. Arnold Bachmann, und den vier Verwaltungsratsmitgliedern, lic. iur. Susanne Jenny Wiederkehr, Dr. med. Rodolfo Slongo, Dr. oec. Rolf Widmer und Reto Nick bestätigt. Die anwesenden Vertreter der Glarner Regierung konnten sich davon überzeugen, dass das Kantonsspital die Herausforderungen der Spitalwahlfreiheit und der neuen Spitalfinanzierung gut gemeistert hat.

Wirtschaftlich stabil trotz Unsicherheiten


Die Tarifunsicherheiten sind bei der wirtschaftlichen Führung des KSGL ein beträchtlicher Unsicherheitsfaktor. Die Tarife für 2012 wurden zwar mittlerweile von der Regierung festgesetzt, es besteht jedoch immer noch die Möglichkeit eines Weiterzuges ans Bundesverwaltungsgericht. Die Tarife für 2013 sind mit einem Grossteil der Krankenversicherer noch nicht definitiv festgelegt. Trotz dieser Unwägbarkeiten steht das KSGL wirtschaftlich auf solidem Boden. Die Eigenkapitalbasis ist mit knapp 80 Prozent im Branchenvergleich hoch und die Liquidität befindet sich auf einem ausreichenden Niveau. Das Geschäftsjahr 2012 schloss mit einem leichten Finanzierungsüberschuss in der Höhe von rund 250 000 Franken ab.

Kooperationen als Erfolgsfaktor


Das Kantonsspital Glarus ist eine wichtige Drehscheibe für die Gesundheitsversorgung des Kantons Glarus und der angrenzenden Region. Diese Funktion kann es nur zusammen mit Kooperationspartnern wahrnehmen. Der Geschäftsbericht 2012 stellt die Kooperation mit Partnern thematisch ins Zentrum. Anhand von vier Praxisbeispielen wird aufgezeigt, wie vielfältig die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie den Hausärzten, den Spitex-Organisationen, den Pflegeheimen, dem Kantonsspital Graubünden, der RehaClinic und weiteren Organisationen sein kann. Gut funktionierende Kooperationen unter den medizinischen Leistungserbringern kommen den Patienten zugute, indem die Qualität der Behandlung und Betreuung, die Wirtschaftlichkeit und letztlich die Patientenzufriedenheit erhöht werden können.

Der Geschäftsbericht 2012 kann in gedruckter Form beim Empfang des Kantonsspitals oder über die Website www.ksgl.ch bezogen werden. Er ist auf der Website zudem als pdf- Datei zum Download verfügbar.

Kantonsspital Glarus


Das Kantonsspital Glarus bietet als Drehscheibe der Gesundheitsversorgung seit bald 130 Jahren medizinische Kompetenz für die Bevölkerung des Kantons Glarus und der angrenzenden Regionen. Es zeichnet sich durch ausgewiesene Fachpersonen, ein aussergewöhnlich breites medizinisches Angebot sowie modernste Technologie und Infrastruktur aus. 500 Mitarbeitende aus 20 Berufen setzen sich tagtäglich rund um die Uhr für das Wohl der Patientinnen und Patienten ein.