Erwartungen weit übertroffen

Anlässlich einer Pressekonferenz übergaben die Verantwortlichen der IG Aeugstenhütte der Gemeinde einen symbolischen Check über 380 000 Franken. Damit wurde die Vorgabe von 200 000 Franken erfreulicherweise weit überschritten.




Am kommenden Freitag an der Gemeindeversammlung von Glarus wird über einen Bruttokredit von knapp 1,7 Mio. Franken für den Um- und Erweiterungsbau der Aeugstenhütte entschieden. Geplant sind eine neue Gaststube und eine neue Küche sowie Nebenräume. Wie an der Pressekonferenz der Vorsitzende der IG-Aeugstenhütte, Hansruedi Freuler, erklärte, werde die IG 380 000 Franken an die Umbaukosten beitragen. Mit dieser Summe wurden die Erwartungen der IG weit übertroffen. «Hauptsponsoren sind die Technischen Betriebe Glarus und die Glarner Regionalbank, aber auch viele Freunde und Gönner haben mit ihren Zusagen zu diesem Erfolg beigetragen», erklärte Hansruedi Freuler.

Neue Aeugstenhütte – ein Umbau für die Zukunft

Vor mehr als 45 Jahren wurde die heutige Aeugstenhütte an den ehemaligen Stall angebaut. Dieser Anbau soll nun gemäss Plänen einer neuen Gaststube weichen, wodurch der Stall dabei seine alte Form zurückerhält. Die neue Gaststube und die neue Küche sind als zwei separate Bauten mit Flachdach geplant. «Die bestehende Hütte entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen Gastwirtschaftsbetrieb. Die Toilette findet sich rund 50 Meter entfernt in einem Verschlag.» Wie Freuler weiter ausführte, sei es keine Option, die Hütte in diesem Zustand zu belassen.

Die Aeugstenhütte oberhalb von Ennenda ist ein beliebtes Ausflugsziel und die 2010 den technischen Anforderungen entsprechend umgebaute Seilbahn befördert Jahr für Jahr rund 8000 Gäste von Ennenda nach Aeugsten. «Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Juwel zu erhalten und mit dem geplanten Umbau sich den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen anzupassen», sind Freuler und die Vertreter der IG überzeugt.