«Grosse Emotionen und viel Freude.» Mit diesen Worten umschrieb der Obmann des Eidgenössischen Schwingerverbandes, Markus Lauener, den ersten Tag am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF 2025 Glarnerland+ aus sportlicher Sicht. Schon um 8 Uhr waren die Zuschauerreihen am Samstagmorgen in der ausverkauften Glarnerland-Arena sehr gut gefüllt. Markus Lauener wertete dies als Grosserfolg für das Organisationskomitee. Die Glarner hätten es geschafft, ihr hervorragendes Verkehrskonzept in die Praxis umzusetzen. Emotional für alle Anwesenden sei, abgesehen von sportlichen Ereignissen, der Einmarsch der Schwinger in die Arena gewesen, ergänzte Lauener.
Nach dem ersten Tag liegt nach 4 von 8 Gängen der Toggenburger Werner Schlegel mit 39,75 Punkten in Führung.
Erfreut über das sportliche und organisatorische Zwischenergebnis zeigte sich der Präsident des Organisationskomitees, Jakob Kamm. Das Verkehrskonzept habe sich in allen Bereichen bewährt. Die Zielsetzung, dass alle 56 500 Ticketinhaber/-innen um 8 Uhr auf ihren Plätzen in der Glarnerland-Arena sind, wurde erreicht. Die Glarner Bevölkerung und die Gäste haben sich die vom OK ESAF 2025 Glarnerland+ kommunizierten Empfehlungen «Früener chuu, speeter guu» und «Ds Velo nii und gschwinder sii» zu Herzen genommen und damit einen wichtigen Beitrag für das Gelingen geleistet. Bei der Umsetzung des Verkehrskonzepts wurde das OK durch die Kantonspolizei Glarus sehr gut begleitet.
Ein neuer Schweizer Rekord wurde im Steinstossen aufgestellt. Hutmacher Urs warf den 83,5 Kilogramm schweren Unspunnenstein 4,16 Meter weit und brach damit den bisherigen Rekord von 4,11 Metern. Der Finalwettkampf mit dem Unspunnenstein findet am Sonntag, um 15.30 Uhr, in der Glarnerland-Arena statt. Die fünf Finalisten sind am Samstag ermittelt worden.




