Das überparteiliche Komitee für eine Umfahrung Glarnerland «etz oder niä» lanciert per sofort die Internet-Plattform www.umfahrung.gl. Alle Befürworter sind aufgerufen, sich auf der Website einzutragen und ein starkes Bekenntnis zum Jahrhundertprojekt abzugeben.
Nachdem in den letzten Jahren – und auch in naher Zukunft – das Glarner Angebot im öffentlichen Verkehr erheblich ausgebaut wurde, soll nun schnellstmöglich die Situation für den motorisierten Individualverkehr verbessert werden. Mit dem Verwaltungsgerichtsentscheid ist dazu jetzt ein deutliches Signal gesetzt.
Die Leidensgeschichte der Umfahrungen ist lang, fast unendlich. Die Gründe und die Vorteile für eine Umsetzung sind bekannt. Das hat verschiedene Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Parteien bewegt, gemeinsam ein Komitee zu bilden. Mittlerweile wird es unterstützt durch die drei Gemeindepräsidenten, die Glarner Handelskammer, den Gewerbeverband des Kantons Glarus und unsere drei Bundesparlamentarier. Die Ziele sind klar: Mit einer Befürwortung soll demonstriert werden, dass die Mehrheit des Glarner Volkes die Umfahrung will: «etz oder niä!» Mit breiter Unterstützung und Solidarität sollen die Einsprecher dazu aufgefordert werden, von einem Weiterzug ihrer Beschwerde ans Bundesgericht abzusehen.
Das Komitee betont, dass für den Kanton Glarus und dessen zukünftige Entwicklung enorm viel auf dem Spiel steht. Alle interessierten und wichtigen Fakten, Hintergründe usw. sind auf der Webeseite www.umfahrung.gl dargestellt. Und noch wichtiger: Auf der Website können sich alle, die sich mit dem Anliegen identifizieren, online eintragen. Sie können damit zeigen – und zwar unabhängig von Herkunft und Stellung – wie wichtig die Umfahrungen für sie sind und wie viel Hoffnung sie in eine baldige Realisierung legen.
«Wir bereuen immer nur das, was wir nicht getan haben» lautete ein Zitat. Darum will das Komitee nichts unversucht lassen, mitzuhelfen, diesem Jahrhundertprojekt zum Durchbruch zu verhelfen. Eine Umsetzung hätte erwiesenermassen nicht nur praktikable Verbesserungen zur Folge, sondern im ganz besonderen Masse eine psychologische Wirkung für unseren Kanton. Die Zeit drängt. Packen wir’s an «etz oder niä!»
Auch der Gemeinderat Glarus Nord ist komplett











