Europa – wohin?

Philatelistisch ist das natürlich wirklich ein interessantes Thema. Seit 1957 gibt es sogenannte Europa-Marken. Die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation (CEPT), eine Dachorganisation zur Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden aus heute nicht weniger als 48 europäischen Staaten, versuchte mit Briefmarken einen Beitrag zum Zusammengehörigkeitsgefühl der Europäer zu leisten.



Bei der Gründung waren es erst 19 Staaten, die mitmachten. Lange Zeit wurde ein Sujet bestimmt, das dann alle Staaten für ihre Briefmarkenausgaben verwendeten. Wie die erste Ausgabe von 1957 zeigt, zogen damals noch alle Länder am gleichen Strick. Mit der Zeit wurde dann aber nur noch ein Thema vorgegeben, 1989 zum Beispiel Kinderspiele. Die Schweizer Post entschied sich für «Blinde Kuh» und traf damit wohl unbewusst den Nagel auf den Kopf für die Orientierungslosigkeit im damaligen Europa. Und heute machen alle Postverwaltungen so mehr oder weniger was sie wollen.

Die Glarner Philatelisten sind in die Sommerpause gegangen. Im ersten Halbjahr konnten sie einige neue Mitglieder aufnehmen. An den monatlichen Clubmeetings gab es wiederum vielseitige Informationen und spannende Auktionen. Bereits im August treffen sich die Mitglieder wieder in der lintharena zu ihren geselligen Anlässen.