Exklusive Lesung mit Bänz Friedli

Am Dienstag, 12., und Mittwoch, 13. April, gastiert der bekannte Autor Bänz Friedli für eine exklusive Lesung im «Citychäller» in Glarus. Mit im Gepäck hat der selbst ernannte Hausmann sein aktuelles Werk «findest du mich dick?» Anlässlich der Lesung in Glarus finden zudem die Live-Aufnahmen für das Hörbuch «findest du mich dick?» statt. Tickets für diesen speziellen Event gibt es im Glarussell in Glarus – die Platzzahl ist beschränkt. Organisiert wird der Anlass vom «Citychäller» und der Firma gl-events gmbh aus Glarus.



Kolumnist Bänz Friedli kommt nach Glarus. (Bild: zvg)
Kolumnist Bänz Friedli kommt nach Glarus. (Bild: zvg)

«Zum Hören ist er noch besser!», schwärmte der «Bote der Urschweiz» über Bänz Friedlis Bühnenprogramm. Und das «Solothurner Tagblatt» staunte: «In bester Poetry-Slam-Manier und mit den Qualitäten eines Stand-up-Komikers nimmt er die Zuhörer mit auf die Entdeckungsreise durch seinen ‹nicht ganz normalen› Alltag.»
Bänz Friedlis Live-Auftritte enthalten Comedy, Satire, Improvisation, sie sind zum Kugeln komisch und dann doch wieder ernst, und wie auch immer man diese Lese-Show bezeichnen mag: Sie ist mehr als eine Lesung. «Es gelang ihm jederzeit, einen Bogen zu aktuellen Ereignissen aus Politik, Sport und Gesellschaft zu schlagen», berichtete die «Neue Obwaldner Zeitung», «Friedli verpasste den Mächtigen und Schönen unseres Landes Breitseite um Breitseite.»

Dank seiner wöchentlichen Kolumne im «Migros-Magazin» ist er als «Hausmann der Nation» bekannt. Den kleinen Alltagsärger einer jeden Hausfrau schildert er so, dass auch Betroffene darüber lachen können. «Wortgewandt präsentiert Friedli seine Alltagsgeschichten und treibt dem Publikum Lachtränen in die Augen», war im «Zürcher Oberländer» nach einem Auftritt zu lesen. Und das «Grenchner Tagblatt» befand: «Der berühmteste Hausmann und Kolumnist der Schweiz bringt als Desperate Househusband frech, lebensecht und urkomisch seine Erfahrungen mit Kindern, Familienferien und Nachbarn auf den Punkt.»

Neben «Hausmann»-Texten sind auf der Bühne stets einige von Friedlis «Zytlupen» zu hören, die er für Radio DRS gestaltet hat, dazu absurde Erlebnisse aus dem öffentlichen Verkehr, wie er sie in seinem ersten Buch «Ich pendle, also bin ich» schilderte. Friedlis Welt reicht vom winzigen Legoteilchen, das der Staubsauger verschluckt hat, bis zu US-Präsident Obama, der seinen Wahlkampfslogan einem Kindercomicfigürchen geklaut hat. Das Leiden eines YB-Fans kommt ebenso zur Sprache wie Friedlis Mühen beim Zopfbacken, alles wahr und doch zum Lachen – Satire, die das Leben schreibt.

Ein besonderes Ohr hat Friedli für Slangs; den Wichtigtuerjargon von Senior Vice Presidents weiss er genauso nachzuahmen wie die Gassensprache der Jugendlichen. «Der Hausmann in Hochform: witzig, spontan und immer mit einem schalkhaften Augenzwinkern», schrieb Leo Ferraro im «Wohler Anzeiger». «Am besten ist Friedli, wenn er den akkusativfreien Jugoslang nachahmt, der die Pausenhöfe dominiert, oder irgendeinen Schweizer Dialekt. Dazwischen plaudert er frei drauflos und gibt dem Publikum das Gefühl, neben der männlichen ‹Gluggere› am Herd zu stehen. Friedli live ist noch authentischer, als es seine Texte schon sind. Aus dem richtigen Leben halt.»