Fair-Trade-Aktivitäten an der diesjährigen Glarner Messe

In Zusammenarbeit mit den Betreibern des Glarner Beizlis wird an der diesjährigen Glarner Messe ausschliesslich Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt. Ebenso sind am gemeindeeigenen Stand der Jugendarbeit Glarus Nord Wettbewerbspreise aus fairem Handel zu gewinnen.




Nachdem die Gemeinde Glarus Nord in diesem Jahr anlässlich des internationalen Tags des fairen Handels an Verkehrsknotenpunkten der Gemeinde die Fair-Trade-Fahnen hisste, sind auch an der Glarner Messe wieder Aktivitäten im Fair-Trade-Zusammenhang geplant. So schenken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Glarner Beizlis ausschliesslich Kaffee aus fairem Anbau aus. Ebenso können am Stand der Jugendarbeit Glarus Nord faire kulinarische Köstlichkeiten gewonnen werden. 

Der faire Handel ist sozial, ökonomisch und ökologisch 

Der faire Handel bietet Produzentinnen und Produzenten in Drittweltländern Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Kleinproduzenten erhalten langfristigen und stabilen Zugang zum internationalen Markt. Dabei stellen die Standards von Fair Trade sicher, dass die Produktion frei von Kinderarbeit, Diskriminierung oder Zwangsarbeit ist. Fair Trade ist eine Win-win-Situation: Produzenten profitieren von einem geringeren Produktionsrisiko und die Konsumentinnen und Konsumenten von hochqualitativen, sozialverträglichen Produkten. Fair Trade stellt zudem sicher, dass die Produktion umweltverträglich ist. Angestrebt wird eine nachhaltige, CO2-neutrale Produktionsweise. 

Die Gemeinde Glarus Nord ist erste Fair Trade Town der Schweiz. Mit dieser Auszeichnung verbunden sind regelmässige Aktivitäten, um auf den fairen Handel mit Südprodukten aufmerksam zu machen.