Faszination Auto

Die Glarner Automobilschau Garagissimo hat auch nach 19 Jahren noch nichts von seiner Faszination eingebüsst. Auch die diesjährige Austragung war wiederum ein toller Erfolg und hat einmal mehr bewiesen, dass das Interesse an neuen Modellen und neuen Techniken ungebremst ist. Die 16 teilnehmenden Garagisten zeigten sich über den grossen Publikumsaufmarsch und die interessanten Verkaufsgespräche hocherfreut.



Garagissimo ist mehr als nur eine Präsentation von neuen Modellen und Techniken, bei Garagissimo hat der Besucher auch die Gelegenheit, hinter die Kulisse der Garagisten zu blicken. Er kann sich überzeugen, dass «sein» Garagist über die modernsten Arbeitsmittel und Analysegeräte verfügt, damit das Auto stets sicher und fahrtüchtig ist. «Es hat sich gezeigt, dass die Idee, an einem Wochenende das Glarnerland zu einem Auto-Eldorado umzufunktionieren, auf wachsende Beachtung stösst.» Daniel Feldmann, Geschäftsführer der Tödi Garage AG in Bilten, äusserte sich in diesem Zusammenhang auch über die Auswirkung des Wechselkurses zum EURO.

Ungebremstes Interesse


Nach wie vor ist Garagissimo ein Glarner Publikumsmagnet und lockt Jahr für Jahr viele Besucher an. «Auch dieses Jahr haben während den vergangenen zwei Tagen viele Kunden die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Gespräch genutzt, kamen aber auch mit vielen Interessenten ins Gespräch.» Esther Landolt von der Garage Martin Müller AG in Niederurnen hofft, dass sich aus diesen Kontakten in nächster Zeit konkrete Gespräche ergeben.

Ähnlich auch bei der Freihof Garage Koller AG in Näfels. Wie bereits im vergangenen Jahr fiel nebst den vielen Modellen vor allem das Elektrofahrzeug Zoe den Besuchern ins Auge. «Ich bin überzeugt, dass in den nächsten Jahren immer mehr Fahrzeuge mit dieser Technik auf den Stassen anzufinden sein werden, ist doch bereits heute das Interesse sehr gross.»

Ein Blickfang bei Auto Sauter AG war ein ganz spezielles Auto, ein «Camper», bei dem im Fahrzeug eine Küche eingebaut ist und durch eine spezielle Vorrichtung auf dem Dach zwei Schlafplätze integriert sind. «Ich finde, das ist eine ganz tolle Idee, zumal auch der Preis sich in einem erträglichen Rahmen bewegt», dies die Meinung eines interessierten Besuchers, der staunend vor diesem Modell stand.

Auswirkung des Wechselkurses


Einhellig einig waren sich die Garagisten in Bezug auf den Wechselkurs des EURO. «Uns hat die Entscheidung der Nationalbank sehr geholfen und erfreulicherweise zu interessanten Abschlüssen geführt.» Wie Martin Müller, Inhaber der Martin Müller AG, erklärte, könne der Kunde noch bis Ende dieses Monats von einer Preisreduktion um 16 Prozent rechnen. «Erfreulich auch, dass nun der Parallelimport von Autos seinen «bedingten» Reiz weitgehend verloren hat.» In Zukunft werden die Preise in einer verbindlichen Preisliste festgehalten, es wird auf Eurorabatt usw. verzichtet. «So hat der Interessent eine klare Transparenz bezüglich Preis und Dienstleistung.»

Ebenso die Aussage von Hansruedi Röschmann, Geschäftsführer der Garage Röschmann AG in Glarus. «Dank dieser Veränderung beim Wechselkurs hatten wir im Februar den verkaufsstärksten Monat seit unsere Firma besteht. Noch nie haben wir in einem Monat so viele BMWs verkauft.» Wie er erklärt, hätten seine Kunden mit einer Preisreduktion bis zu 20 Prozent rechnen können, und dies bei gleichbleibenden Garantieleistungen.

Dies kann auch Silvio Tondo von Tondo AG Automobil Mitlödi durchaus bestätigen. Tondo ist amtierender Präsident des AGVS, Sektion Glarus, und sieht für die Glarner Garagisten auch dank dieser Kursveränderung viel Positives. «Wir konnten im vergangenen und auch in diesem Monat erfreulicherweise und vielleicht auch überraschenderweise viele neue Abschlüsse tätigen.

In einem sind sich alle Garagisten einig: «Die Kundenzufriedenheit nach dem Verkauf und ein optimaler und seriöser Service ist von sehr grosser Bedeutung und Nachhaltigkeit.»