Favoriten setzten sich durch bei der 1. Runde der Glarner Gruppenmeisterschaften

Die Schiesssaison 2018 ist mit dem Start zu den Glarner Kantonalen Gruppenmeisterschaften voll lanciert. 230 Schützinnen und Schützen beteiligten sich an der Heimrunde. Dies kommt einer stagnierenden Beteiligung gleich. Die Kräfteverhältnisse haben sich nicht geändert.




Den erhofften Aufschwung im 300-Meter-Schiessen hat die Einführung der Kategorien E und D nicht gebracht. Nur eine Umlagerung von den neueren Sturmgewehr 90 auf die modernisierten alten Sturmgewehr 57. Waren bei der Lancierung vor Jahresfrist im Kanton 32 Gruppen mit den Armeegewehren gestartet, sind heuer 34 Teams in der Rangierung. Im Feld A der Standardgewehrschützen haben aber zwei Teams weniger teilgenommen.

Feld A: geringe Abstände

Im Feld A der Standardgewehrschützen vermochte sich erwartungsgemäss die Schützen Linthal-Auen SV 1 (955 Pkt.) in Poleposition zu bringen. Jedoch beträgt der Abstand zu den nachfolgenden Gruppen nur gerade drei Punkte. Niederurnen Stand 1 (952), Näfels Militär (951) und Luchsingen Feldschützen (949) bleiben in Tuchfühlung mit den Linthaler Crew. Danach klafft bezüglich Resultate ein grosses Loch. Linthal-Auen SV 2 und die Schützen aus Bilten mit je 937 Zähler sind schon über 12 Punkte distanziert. Hammermässig schossen mit dem Standardgewehr: Niklaus Müller mit 197 von 200 Punkten; Christoph Kamber von Linthal-Auen (196), Hans Wäckerli, Niederurnen (195) sowie Mischa Armati, Luchsingen (195). Alle 12 gestarteten Gruppen sind für die kommende Runde in Schwanden startberechtigt. In der zweiten Runde beginnt alles wieder bei null Punkten.

Feld D: Bilten Feldschützen klar in Front

19 Gruppen (-2) nahmen im Feld D den Wettkampf in den Heimständen in Angriff. Bilten Feld 1 mit den Schützen Sandra Zimmermann, Stefan Zimmermann, Robert Weber, Alexander Meier und Franziska Jöhl-Weber bewiesen mit ihren 695 Ringen, dass sie bereits jetzt schon Topform sind. Dahinter zeigen Linthal Militär (686) und die erste Gruppe von Linthal Feld (685) aber ebenfalls ansprechende Resultate. Dass man mit dem alten Stgw 57 noch treffen kann, bewiesen Hanspeter Zweifel, Leuggelbach (144 Pkt.), Anton Gisler, Linthal (144) Mathias Vögeli, Rüti, Ernst Hürlimann, Ennenda, und Sandra Zimmermann-Weber, Bilten, (alle 143).

Feld E: schwache Bilanz

Noch keine Stricke zerrissen die Gruppenschützen im Feld E. «In dieser Kategorie sind alle Armeegewehre, ausser die modernisierten Sturmgewehr 57, zugelassen. Zum Vorjahr haben hier eher wieder mehr Schützen ihr Glück versucht», meinte Silvio Freitag, der die Auswertung der Gruppenmeisterschaften für den Glarner Kantonalschützenverband führt. Zum schweizweiten Vergleich ist noch eine merkliche Steigerung nötig. Mit der Bestleistung von 682 Zählern wird man in der Schweizer Gruppenmeisterschaften gleich nach hinten durchgereicht. Linthal Feld 1 behauptete sich mit 682 Punkten nur knapp vor den beiden Gruppen aus Niederurnen Stand. Die Schützen Hefti Ernst (142), Mathias Kamm (140), Hans-Peter Hirt (137), Hans-Heinrich Schuler (136) und Ruedi Zweifel (127) trugen zum Resultat der Linthaler bei. Je 15 Gruppen aus den Feldern E und D haben sich für die Ausmarchung in Schwanden qualifiziert.

Die 2. Runde der Glarner Gruppenmeisterschaften finden am 5. Mai 2018 in der Schiessanlage Matt in Schwanden statt.