FC Glarus a gewinnt auch zweites Derby

Erneut spielte der FC Glarus a ein kantonales Derby, und erneut ging die «Bisig»-Elf als Gewinner vom Platz. Diesmal gab es einen 5:0-Sieg gegen den FC Linth04, und die Glarner zeigten eine Reaktion auf die Niederlage gegen Wattwil.



FC Glarus a gewinnt auch zweites Derby

Der FC Glarus a hatte einiges gut zu machen. Die 2:3-Niederlage gegen Wattwil-Bunt vom Dienstag war unnötig und unverdient. Mit viel Engagement und Willen begann das Derby gegen den Kantonsrivalen aus Glarus Nord. Das Spiel war anfangs nervös und geprägt von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten. Auf dem regennassen Boden hatten einige Spieler Mühe mit der Technik. Im Verlaufe des Spiels konnte sich Glarus a immer besser in Szene setzen und die «Bisig» Elf kam zu einigen guten Chancen. Nach 18 Minuten war der Bann gebrochen und die Angriffsbemühungen wurden mit dem 1:0 durch Elija Pozzy belohnt.
Linth04 spielerisch unterlegen, kam durch stehende Bälle immer wieder zu gefährlichen Situationen vor dem Tor der Stadtglarner. Gabriel Bolliger stand erstmals im Tor des FC Glarus und konnte mit einigen guten Reflexen die Null halten. Nach einem verschossenen Penalty durch Pozzy wurden die Angriffsbemühungen nach gut einer halben Stunde mit dem 2:0 durch Aykut Ugras belohnt.

Auch nach dem Seitenwechsel war Glarus überlegen

Nach der Pause liess die «Bisig»-Elf nichts mehr anbrennen, die oft gut vorgetragenen Angriffe konnten mit Toren in regelmässigen Abständen erhöht werden. Sandro Guler traf zum 3:0, und als zweifacher Torschütze konnte sich Altmeister Gustavo Tramontana auszeichnen. Die Abwehr um Kapitän Gerold Bisig und Jungstar Carlo Stabile war gut organisiert und liess nichts mehr zu. Das Mittelfeld mit Sandro Guler und Loris Treveri hatte die Angriffe des Linth04 schon früh gestört und sie dadurch zu Abspielfehlern gezwungen. Der Sieg der jungen Glarner Mannschaft war verdient, aber die «Bisig»-Elf darf sich nicht daran ausruhen, es gab zu viele einfache Fehler, welche noch korrigiert werden müssen! Die Mannschaft hat gezeigt, dass mit Willen, Einsatz und positivem Engagement einiges zu bewerkstelligen ist.