Im Viertelfinalspiel vom vergangenen Samstag standen sich der FC Altstetten und der FC Glarus gegenüber. Im einem hartumkämpften Spiel konnten sich die Glarner für die Niederlage im Elfmeterschiessen anlässlich des Zürcher Meisterschaftsfinale vom vergangenen Juni revanchieren und stehen nun am 19. April 2008 in Birsfelden im Cup-Halbfinale.
Beide Mannschaften dominierten in den letzten Jahren die Veteranenkategorie im Zürcher Fussballverband. Auch dieses Jahr repäsentieren sie den Zürcher Verband im nationalen Wettbewerb an welchem die besten 16 Schweizer Veteranen-Mannschaften der 13 regionalen Verbände teilnehmen.
Die Glarner wussten um die Stärke des Gegners der mit einigen Ex-NLA-Fussballern antrat. Dank einer kompakten und disziplinierten Mnnschafsleistung und einem taktisch überzeugendem Auftritt verdienten sich die Glarner das Weiterkommen. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass die Züricher kompromisslos zur Sache gingen. Der gut arbitrierende Schiedsrichter Baptista hatte das Spiel jederzeit im Griff, sodass sich ein wahrer Abnützungskampf abzeichnete. Die Glarner versuchten dabei mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, die Zürcher suchten mit ihren langen und genauen Zuspielen auf ihre schnellen Sturmspitzen zum Erfolg zu kommen. Dank einer soliden Defensivleistung des Mittelfeldes und der Verteidung um Pozzy, und den zweikampfstarken Noser und Legler konnte sich der Gegner während des gesamsten Spiels keine nennenswerte Torchance erarbeiten. Der ruhige und sichere Hüter Largo hatte die Flankenbälle und Weitschüsse unter Kontrolle.
Der FCG ging in der 18. Minute durch Zug in Führung, er verwertete ein herrliches Zuspiel von Verteidiger Noser. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ausgeglichen, dank der disziplinerten Spielweise der Glarner, welche im zentralen Mittelfeld mit Hagmann, Gabriel und Andretta das Spiel mehrheitlich unter Kontrolle hatten, konnten sich die Gastgeber nur mit weiten Bällen entfalten. Auf den Seiten waren Michel und Ronner defensiv zuverlässig und die langen Bälle der Zürcher waren jederzeit eine sicher Beute der Verteidung mit dem überragenden Pozzy als Organisator und dem souveränen Hüter Largo.
Kurz nach der Pause spielte Zug Michel frei, welcher seitlich alleine vor dem Zürcher Torhüter auftauchte, sein Abschluss verfehlte jedoch das Ziel. Die Altstetter verschärften das Tempo und versuchten durch eine offensivere Ausrichtung und zwei Einwechslungen den Ausgleich zu erzielen. Dies ermöglichte den Glarnern, die mehr Raum für die Konterangriffe zu Vefügung hatten, einige Male gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Santavenere, welcher mit einem riesigen Laufpensum den Torschützen vom Dienst, Zug, im Angriff unterstützte setze sich einige Male auf der Seite durch, doch seine Zuspiele waren jeweils ungenau und wurden Beute der Zürcher Verteidigung. Auch die Glarner wechselten frische Kräfte ein, Tresch und Blunschi ersetzten die angeschlagenen Legler und Ronner in der Defensive. Der FCG konnte das Spiel ohne grössere Probleme über die Zeit bringen. Einige Minuten vor Schluss waren auch die in der Offensive eingewechselten Stabile und Stüssi im Brennpunkt des Geschehens. Nach einem Durcheinander im Fünfmeterraum reagierte Stüssi am schnellsten und erzielte das entscheidende 2:0 für den FC Glarus.
Nun stehen die Veteranen um Spielertrainer Andretta am 19. April 2008 auswärts in Birsfelden im Schweizerischen Halbfinale. Die seit der Teilnahme an der Veteranenmeisterschaft im Buchholz noch ungeschlagenen Glarner führen auch in der Meisterklasse der Meisterschaft die Tabelle an. Ein spannender Frühling steht den ältsten Glarner Fussballern bevor, da man auch im regionalen Cup weiterhin im Geschäft ist und im Viertelfinale steht, was soviel heisst, dass ab Ende März wieder einige englische Wochen auf dem Programm stehen werden. Vorerst ist jedoch die wohlverdiente Winterpause angesagt, welche mit wöchentlichen Hallenfussball-Trainings überbrückt wird.
Telegramm:
Sportplatz Buchlern, Zürich-Atstetten
SR: Baptista, Urdorf
Zuschauer: 150
FCG spielte in folgender Aufstellung: Largo, Pozzy, Legler, Noser, Michel, Ronner, Gabriel, Hagmann, Andretta, Zug, Santavenere
Eingwechselt: Tresch, Blunschi, Stüssi, Stabile
Abwesend: Iten, Bettiga, Aebli
Verletzt: Grossmann
Torschützen: 18. Zug 0:1, 65. Stüssi 0:2
Verwarnung: 25. Zug




