FDP sagt klar Ja zur Steuerreform

Die Delegierten der Glarner FDP sagen Ja zu allen drei eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 12. Februar 2017.




FDP-Ständerat Thomas Hefti und SP-Nationalrätin Barbara Gysi debattierten an der Delegiertenversammlung der kantonalen FDP engagiert über die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform. Während für Barbara Gysi die Vorlage über das Ziel hinausschiesst, betonte Thomas Hefti die Wichtigkeit der Steuerreform. Die Schweiz stehe im internationen Steuerwettbewerb und müsse sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Ausserdem sei die Vorlage für den Kanton Glarus und seine drei Gemeinden tragbar. Die freisinnigen Delegierten folgten bei der Parolenfassung den Empfehlungen ihres Ständerats und fassten bei nur einer Gegenstimme die klare Ja-Parole.

Einstimmig Ja zum NAF

FDP-Fraktionspräsident Hans-Jörg Marti stellte die Vorlage zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) vor. Diese Vorlage helfe insbesondere auch den Berg- und Landregionen und entlaste die Kantone bei den Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, betonte Marti. Ausserdem sei das Projekt «Umfahrung Glarnerland» fest im NAF eingeplant. Einstimmig beschlossen die FDP-Delegierten die Ja-Parole.

Knapp Ja zum Einbürgerungsgesetz

Regierungsrat Andrea Bettiga stellte die Vorlage über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration vor und plädierte für eine Annahme des neuen Gesetzes. Als Gegnerin der Vorlage empfahl Andrea Trümpy das Einbürgerungsgesetz abzulehnen. Laut Trümpy seien Ausländer der dritten Generation oft schlecht integriert. Nach einer lebhaften Diskussion fassten die Delegierten knapp die Ja-Parole.