Finale gelang nicht ganz nach Wunsch

Bei der internationalen Bikeserie Swiss Power Cup gelang das Finale in Muttenz dem Glarner Nachwuchs nicht ganz nach Wunsch. Die erstrebten Top Ten Plätze blieben aus. Im Gesamtklassement erreichten Larissa Zimmermann und Ramona Bärlocher je einen neunten Rang.



Das Lachen trotzdem nicht verloren: v.l.: Marc Schlittler
Das Lachen trotzdem nicht verloren: v.l.: Marc Schlittler

Die Finalstrecke in Muttenz hatte es in sich. Auch ohne wenig Höhenmeter war die sie anspruchvoll - vor allem aus technischer Sicht. Im Reitstadion Schänzli legten die Organisatoren einen technisch sehr anspruchsvollen Parcours vor, versehen mit Bärentreppen, Baumstämmen, Sprung über einen Wassergraben, Treppen-bergauffahren usw. Die Crosscountry Strecke ausserhalb des Stadions war vor allem durch eine schlammige Abfahrt und durch einen Singletrail geprägt, welcher ein Ueberholen kaum zuliess. Ein schneller Start war also das A und O dieses Rennens. Und genau dies gelang den Glarnern aus dem RBT Glarnerland Oel-Hauser Team nicht nach Wunsch. Bei den U13 Mädchen behagte Ramona Bärlocher der Start mit dem anschliessenden technischen Parcours nicht sonderlich. Im hinteren Teil des Feldes begab sie sich auf den Crosscountry Parcours. In der zweiten Runde dreht sie dann deutlich auf und erzielte einen feinen 11. Rang. Im Gesamtklassement etablierte sie sich auf dem sehr guten 9. Rang.

Platten stoppte Zimmermanns Aufholjagd


Bei den U15 Mädchen verpatze die Sportschülerin Larissa Zimmermann den Start und musste aus dem hinteren Teil des Feldes auf dem Crosscountry Parcours die Aufholjagd starten. In der zweiten Runde drehte sie dann mit der elftbeste Zeit mächtig auf, was sie nahe an die Topten brachte. Dann der grosse Schreck: am entferntesten Punkt der Strecke beendete eine Glasscherbe das Leben ihres Hinterpneus und Larissa musste den Rest der Strecke zu Fuss zurücklegen. Als 13. erreichte sie den Zielbogen und im Gesamtklassement reichte es ihr noch für den 9. Rang.

Mit der Wut im Bauch


In der gleichen U15 Kategorie wurde Philipp Stüssi nach guten ersten 200 Metern abgedrängt und fand sich vor dem technischen Parcours im hinteren Teil des über 80 köpfigen Feldes wieder. Mit der Wut im Bauch drehte er mächtig auf. Als sehr guter Techniker gelang ihm das Kunststück, sogar in den Singletrails und technischen Parcours zu überholen, was ihm den 19. Rang im Tages- und im Gesamtklassement einbrachte.

Bei den U17 Jugendlichen zeigte Ueli Rhyner ein sehr regelmässiges Rennen und klassierte sich nach einem problemlosen Rennen als 46, unmittelbar hinter seinem Teamkameraden Marc Schlittler. Dieser erwischte einen guten Start, erlitt aber in der dritten von vier Runden einen Einbruch. Von diesem erholte er sich allerdings machte mit einer schnellen Schlussrunde wieder viele Ränge gut. Bei den gleichaltrigen Mädchen verpatzte Aimée Laurent den Start völlig. Als letzte des Feldes verliess sie das Stadion, überholte Fahrerin um Fahrerin und schloss zu einer Fünfergruppe auf, welche um den siebten Rang kämpfte. Diese musste sie aber nach jeder Runde im technischen Parcours immer wieder ziehen lassen. Nach einem Sturz in der letzten Runde wurden die Hoffnungen auf einen Topten Platz endgültig begraben und sie wurde 12. und im Gesamtklassement 11.