Flächendeckend koordinierte Ostpol-Kontrollen

Zum Auftakt der Vorweihnachtszeit, führten die Ostschweizer Verkehrspolizeien in der Nacht vom letzten Freitag auf Samstag, 23./24.11.2007, flächendeckend eine koordinierte Kontrolle zum Thema “Fahrunfähigkeit“ durch. Dabei wurde speziell auf das Lenken von Fahrzeugen unter Alkohol und/oder Drogen und Medikamenten geachtet.



Während 42 Stunden: 248 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten 2021 Lenkerinnen und Lenker (Bild: jhuber)
Während 42 Stunden: 248 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten 2021 Lenkerinnen und Lenker (Bild: jhuber)

Nebst Atemalkoholtestgeräten setzten die verschiedenen Polizeikorps auch Drogen-Schnelltestgeräte ein. An der Aktion beteiligten sich nebst den kantonspolizeien Appenzell-Innerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, Glarus,Graubünden, St. Gallen, Thurgau,Schaffhausen, Zürich und Schwyz auchdie Stadtpolizeien Chur, Winterthur und Zürich sowie die Landespolizei Fürstentum Liechtenstein.

Während rund 42 Stunden wurde mit 248 Polizistinnen und Polizisten 2021 Lenkerinnen und Lenker angehalten und auf ihre Fahrfähigkeit überprüft. Insgesamt mussten 47 Lenkerinnen und Lenker verzeigt werden. 21 Personen wurden wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit einem Alkoholtestwert zwischen 0.5 bis 0.79 Promille und 23 Personen mit 0.8 und mehr Promille zur Anzeige gebracht. Weiter wurden 2 Personen wegen Fahrens unter Drogen oder auch Medikamenten oder wegen Übermüdung verzeigt. 26 Fahrzeug- enkerinnen und -lenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. 31 Personen mussten ihr Fahrzeug bei der Aktion stehen lassen und durften nicht mehr weiterfahren.


All diese Zahlen belegen, dass solche Verkehrskontrollen notwendig sind und der Verkehrssicherheit dienen. Denn es zeigt sich immer wieder, dass bestimmte Personengruppen trotz Alkohol- und Drogenkonsum nicht aufs Motorfahrzeuglenken verzichten. Der heutige komplexe Strassenverkehr lässt es aber nicht zu, Fahrzeuge unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol sicher zu führen, da die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in diesem Zustand reduziert ist.


Lassen Sie sich die Vorweihnachtszeit nicht durch einen Ausweisentzug trüben! Benützen Sie bei geselligen Runden wie Firmenanlässen etc. einen Chauffeurdienst, der sie sicher nach Hause begleitet. Im Strassenverkehr sollten Alkohol und/oder Drogen und Medikamente keinen Platz haben.