Insgesamt sind es dieses Jahr fünf Konzerte, bei denen die über 50 Musikerinnen und Musiker orchestrale Klangfülle mit elektrisierender Gitarrenkunst verbinden. Als Solist ist der bekannte Gitarrist Marcel Hässig aus Walenstadt zu Gast. Er zeichnet nicht nur für die virtuosen Gitarrenparts verantwortlich, sondern auch für zahlreiche Arrangements, die Orchester und Gitarre auf packende Weise vereinen. Auch steuert er eigene Kompositionen wie «Celtic Impressions» mit irischem Folkcharakter oder « As Bänkli am Schärme» zum Programm bei. Daneben erklingen legendäre Rock- und Folk-Klassiker, miteissende Medleys der Beatles und der Beach Boys, der unvergängliche Hit «Music» von John Miles oder Europa von Santana. Mit Bonanza und Apache fehlt auch nicht ein Abstecher in die Welt des Country. Ein vielseitiges Programm das Junge und Junggebliebene begeistern dürfte. Im Rahmen der Nachwuchsförderung spielen rund ein Dutzend Nachwuchstalente des Steichensembles «Dal Segno» erstmals als Gäste in einem grossen Orchester mit. Allein zu sehen, mit welcher Freude und Motivation die jungen Leute bei der Sache sind, ist ein Besuch der Konzerte wert. Diese stehen unter der bewährten Leitung von Dirigent Stefan Zindel und Konzertmeisterin Caroline Thoma. Das Konzert in Lachen, organisiert durch die Kulturgruppe Begägnig am Sey, findet nur bei schönem Wetter statt. Das Konzert in Glarus kann bei jeder Witterung durchgeführt werden. Weitere Konzerte folgen in Quarten, Jona und Schänis. Infos unter www.orchester-conbrio.ch.
Samstag, 13. Juni 19.00 Uhr Seepromenade Lachen (Festwirtschaft ab 18.00 Uhr)
Sonntag, 14. Juni 10.30 Uhr Güterschuppen Glarus (Getränkeverkauf)
Sonntag, 21. Juni 18.00 Uhr Zentrum Neu-Schönstatt Quarten (Snack- und Getränkeverkauf)
Marcel Hässig – Experte im Drähte quetschen …
Das Gitarrespielen beschreibt Marcel Hässig selbst so: Beim Gitarrespielen quetscht man verschieden dicke Drähte mit den Fingerkuppen auf ein Holzbrett. Doch Gitarrespielen ist für ihn viel mehr. Musikalisch ist er ein Kind der Achtzigerjahre – eine gute Zeit, um als Rockgitarrist anzufangen. Mit der Zeit öffneten sich aber immer wieder neue Türen, weshalb er sich heute nicht mehr als Rockgitarrist bezeichnen möchte. Stilistisch ist er für viele Musikrichtungen offen, experimentierfreudig, mit einer grossen Liebe zur Countrymusik. So ist er regelmässig Teil von unterschiedlichen Projekten, wie das aktuelle mit dem symphonischen Orchester con brio, arrangiert, komponiert und engagiert sich auch beim Coachen verschiedener Formationen.




