Fragen an den OK-Präsidenten vom «MunggäRun» Martin Baumgartner

Unser Mitarbeiter Hans Speck hat nach dem «MunggäRun 2020» dem OK-Präsidenten Martin Baumgartner einige Fragen im Zusammenhang mit dem Wettkampf und mit der Zukunft des «MunggäRun» gestellt. Wir danken ihm für die offene und ehrliche Beantwortung dieser Fragen.



Die Jubiläumsausgabe des 10. «MunngäRun 2020» ist soeben mit der Ankunft der letzten Wettkämpfer zu Ende gegangen. Wie lautet Ihr erstes Fazit?

Es war ein toller Abend. Teilnehmer-Rekord, eine fabelhafte Rekordzeit von Flo Vogel und ein reibungsloser Ablauf. Mein Dank gebührt meinem ganzen Helfer-Team, dieses hat heute echte Spitzenarbeit geleistet. Auch den Sportbahnen Elm möchte ich danken für die tolle Unterstützung. Dank ihnen und den zahlreichen Sponsoren ist es erst möglich, so einen tollen Event in Glarus Süd durchzuführen.

Heute Abend sind die Rekorde geradezu gepurzelt. Was hat für Sie den höheren Stellenwert. Ist es die fabelhafte Rekordzeit von Florian Vogel oder ist es der neue Teilnehmerrekord?

Beides. Die Rekordzeit von Flo Vogel ist sehr beeindruckend und er zeigt den Skitouren-Gehern, was am Berg möglich ist. Dank den vielen treuen Volksläufern können wir Jahr für Jahr unsere Erfolgs-Story fortsetzen und wir sind ihnen sehr dankbar für ihre Teilnahme in Elm.

Sie haben im Dezember 2019 anlässlich des Prologs ein erstes Mal eine Kooperation mit Ihren Kollegen und Kolleginnen von Braunwald signalisiert, indem Sie den Prolog zum 10. «MunggäRun» nach Braunwald brachten. Wie wurde diese Zusammenarbeit von den Braunwaldern aufgenommen?

Die Braunwalder hatten extrem Freude an der Zusammenarbeit mit uns Sernftaler. Wir wurden mit offenen Armen empfangen und das zeigt mir, was auch im touristischen Umfeld alles möglich wäre, wenn man will. Auch für mich persönlich war es Neuland. Ich war dank des Prologes einige Male in Braunwald unterwegs und ich muss sagen, ich habe Gefallen gefunden am Dorf hoch über Linthal.

Sehen Sie auch in Zukunft eine engere Zusammenarbeit und Ressourcen, die Braunwald und Elm noch enger zusammenführen könnten?

Aus meiner Sicht kann man unsere Event-Kooperation als Beispiel nehmen, wie es auch auf der touristischen Seite ablaufen könnte. Braunwald und Elm sollten noch mehr zusammenrücken, um auch in Zukunft als Gesamt-Destination Erfolg zu haben.

Haben Sie noch persönliche Wünsche für die Zukunft im Zusammenhang mit dem «MunggäRun»?

Eine erfolgreiche Weiterführung und den Ausbau unseres Events liegen mir sehr am Herzen. Unser OK-Team wie auch ich sind extreme «Glarnerland»-Fans und wir wünschen uns mehr davon. Mehr positive Gedanken im Zusammenhang mit dem Glarner Tourismus wären in Zukunft schön. Unsere sind auf alle Fälle schon seit einige Jahren sehr positiv. Wir machen gerne etwas fürs Sernftal und insbesondere für Elm.