Frau Landammann am Tag der Frau

„Vielfalt ins Spiel bringen“ war das diesjährige Motto vom Tag der Frau in Glarus. Frauen aus zehn Nationen, verschiedenen Generationen und Schichten trugen allein in ihrer Person zur Vielfalt bei.



Spezialitäten aus zehn Nationen bereicherten das Buffet am Tag der Frau (Foto: C. Schmidig)
Spezialitäten aus zehn Nationen bereicherten das Buffet am Tag der Frau (Foto: C. Schmidig)

Die Migrantinnen der Deutschkurse der Frauenzentrale brachten Spezialitäten aus ihrer Heimat ans Brunchbuffet. In der Begrüssung von Frau Landammann Marianne Dürst kam auch das Thema der verschiedenen Familien- und Arbeitsformen zum Gespräch. Sie verbrachte den ganzen Tag mit den sechzig Frauen aus dem Kanton Glarus.

Vielfältige Ateliers



Der katholische Frauenbund Glarus übernahm die Organisation des Anlasses mit vier Ateliers: Montserrat Skorjanec-Rico, Religionspädagogin gab Einblick in das Leben von Theresa von Avilla. Gleichzeitig konnte eine Frauengruppe mit Melanie Kistler, Sensis spielen. Ein einfaches Spiel, um Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. Spannend waren die Beiträge der Migrantinnen.

Im zweiten Block las Regula Keller Deutschlehperson an der Kantonsschule Glarus aus Annemarie Schwarzenbachs „Reise nach Afganistan“ und Daniela Rusterholz kreierte mit etwa dreissig Frauen Schreibkarten mit der faszinierenden Scrapbooking-Technik.

Die Tanzgruppe der tamilischen Mädchen machte mit ihrer Hingabe und den farbenprächtigen Kleidern den Abschluss des Tages.