Rund 300 000 Frauen und Männer leisten in den Schweizer Kirchen Freiwilligenarbeit. Dies sind vier Prozent der Gesamtbevölkerung. Von der freiwilligen Kinder- und Jugendarbeit über Spiel- und Bastelnachmittag bis zur Krankenbegleitgruppe in der Gemeinde – überall sind die Freiwilligen tätig. Sie sorgen für Speis und Trank bei Berg- und anderen speziellen Gottesdiensten, sie stricken, nähen, werken und backen für den Advents- und Weihnachtsbazar und stellen sich für die Arbeit in den Behörden zur Verfügung.
Um neue Freiwillige zu gewinnen und den Bisherigen die Wertschätzung entgegen zu bringen, bot die Evangelisch-Reformierte Landeskirche kürzlich eine Behördenweiterbildung mit Sandra Pfammatter, Zollikerberg, an. Die meisten Freiwilligen werden durch Mund-zu-Mund-Propaganda gewonnen. Der Trend geht vom allzeit und allseits bereiten ehrenamtlichen Laien zum freiwilligen Experten, der seine fachlichen Kompetenzen und Lebenserfahrungen einbringen will. Freiwillige steigen deshalb ein, weil sie das Gefühl haben, einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Sie haben auch Anrecht auf Annerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit mit Rückmeldungen und Erfahrungsaustausch.
Die Freiwilligenarbeit macht alle zu Gewinnern. Der Mitmensch bekommt vieles unbezahlbar und kostenlos, die Gesellschaft gewinnt an sozialen Kontakten. Kirchen, Vereine und Organisationen bieten ein vielfältiges Angebot an, und die Freiwilligen gewinnen persönliche Begegnungen und bereichernde Erfahrungen. Danken wir allen Freiwilligen von Herzen für ihren grossen Einsatz: Sie haben es verdient




