Fridlibund: 630 Jahre Näfelser Fahrt – Ziel erreicht

Am 2. April 2019 um 8 Uhr meldete sich der 70. Teilnehmer – ein Fritz aus Mollis – zur Teilnahme an der Näfelser Fahrt an. Aus Anlass «630 Jahre Näfelser Fahrt 1389 – 2019» oder «Näfelser Fahrt seit 21 Generationen» hat der Fridlibund des Kantons Glarus öffentlich zum Mitmachen aufgerufen.




Ziel war es, 63 Fridlenen mit Angehörigen, Freunden und Bekannten zu bewegen, am traditionellen «Glarner Nationalfeiertag» Präsenz zu zeigen. Ob alle Angemeldeten wirklich erscheinen werden, ist angesichts des prognostizierten Schlechtwetters ungewiss. Falls das Wetter miserabel sein sollte, wird die Regierung nach der Rede des Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard im Schneisigen bekanntgeben, ob die Prozession auf der Fahrtsroute durchmarschiert und die Verlesung des Fahrtsbriefes und die Fahrtspredigt in der Hilariuskirche verlegt werden. So oder so sind für die Fridlenen und Co. Plätze reserviert.

Erster Fridliknopf an die Frau Landesstatthalter

Der Fridlibund hat für seine Teilnehmenden eigenen «Fridliknopf» kreiert, eine Kopie des Fridlibanners vom 9. April 1388. Das Original ist wohlverwahrt im Freulerpalast. Mit der freundlichen Bewilligung der Freulerpalast-Verantwortlichen hat Jürg Schlotterbeck 63 Fridliknöpfe (Badges) produziert. Das erste Exemplar wurde Marianne Lienhard überreicht, die als Frau Landesstatthalter erstmals (und als zweite Regierungsrätin) die Fahrtsrede im Schneisingen halten wird, gewissermassen als «Glücksbringer».