Fridlihuus Glarus – das Geschehen im vergangenen Jahr

Der Jahresbericht 2025 liegt vor. Was im Wohnhaus und der Tagesstätte für erwachsene Menchen mit Assistenzbedarf geschieht, wird in wertvoller Weise erläutert.



Fridlihuus Glarus – das Geschehen im vergangenen Jahr (zvg)
Fridlihuus Glarus – das Geschehen im vergangenen Jahr (zvg)

Präsident des Vereins Fridlihuus Glarus ist Andreas Zehnder aus Siebnen. Das Vizepräsidium samt Aktuariat liegt bei Verena Gerber-Kobelt aus Linthal. Fürs Ressort Finanzen ist Gabriela Donatiello, Netstal zuständig. Martin Müller steht dem Bereich Bauliches vor, Vrony Zwyssig betreut das Ressort Agogik und präsidiert die Aufnahmekommission. Christa Leuzinger leitet den Bereich Pflege und Betreuung; Stephanie Büchel ist Vertreterin der Pro Infirmis Glarus. Boris Miethlich ist Vertreter der Procap March-Höfe, Pfäffikon SZ. Dem Vorstand gehört auch Kurt Gerber an; Heinz Näf ist interimistischer Leiter des Fridlihuus und gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an.
Zur Aufnahmekommission gehören Vrony Zwyssig, Vizepräsidentin ist Verena Gerber, als beratender Arzt ist Dr. med. Antonio Bonetti aufgeführt. In diesem Bereich setzen sich zudem Heinz Näf, Shania Flury, Bereichsleitung Atelier und Daniela Blöchlinger, Bereichsleitung Pflege und Betreuung ein.

Dem Leitbild kann entnommen werden, wie umsichtig sich alle einsetzen. Es wird ganz stark darauf geachtet, dass auch Mitmenschen mit Assistenzbedarf ein volles Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht geniessen und dass das Fridlihuus mit flexiblen und bedürfnisgerechten Dienstleistungen einen bedeutenden Beitrag leistet. Bewohnende entscheiden selber, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen wollen.
Weiter wird erläutert, was erreicht werden soll, was die Verantwortlichen des Fridlihuus wollen, wofür man einsteht, was an Angeboten besteht und wie die Kontakte zum Umfeld ausgestaltet sind.
Es wird unter anderem auf die Leistungsvereinbarung mit dem Kanton, auf die gesellschaftliche Verantwortung, aufs einfühlende und kompetente Begleiten und die von Empathie und Wohlwollen geprägten Begegnungen hingewiesen.

Andreas Zehnder, Präsident, weist in seinem Berichtteil aufs 36-jährige Bestehen des Fridlihuus hin. Vieles ist erreicht worden, was heute anerkannt ist (Gesetz zur Förderung der Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Es wurde an der Landsgemeinde des vergangenen Jahres verabschiedet. Mit diesem Gesetz werden bestehende Angebote nicht in Frage gestellt, dürfte aber bei den stationären Anbietern bedeutsame Veränderungen zur Folge haben. Im Bereich der Tagesgestaltung sind Angebote wie das vom Fridlihuus geschaffene Atelier von nachhaltiger Bedeutung. Das Fridlihuus ist mit seiner Angebotsbreite eine anerkannte Institution.
Zehnder weist auf Personelles hin; verabschiedet wurde die bisherige Institutionsleiterin Lilian Keller, ihr folgte Heinz Näf. Demissioniert hatte auch der langjährige Finanzverantwortliche Sephan Schubert.
Bauliches schliesst diesen Hinweisen ebenso an wie die Schaffung einer neuen Homepage.
Die Finanzlage wird als «angespannt» eingestuft. Die Verantwortlichen gehen mit den verfügbaren Mitteln sehr sorgsam um. Das Erzielen eines ausgeglichenen Ergebnisses ist fordernd. Überprüft werden musste unter anderem der Stellenplan, weil in der Leistungsvereinbarung dieses Jahres die Pauschale für die Tagesstruktur durch den Kanton gekürzt wurde.
Heinz Näf, Institutionsleiter ad interim, erwähnt in seinem Berichtteil die personellen Änderungen, Finanzielles, den Umbau samt Neugestaltung (bauliche Arbeiten im Erdgeschoss, Treppenhaus und Eingangsbereich) und Regelungen, die den Einsatz des Personals betreffen. Ein Tag der Offenen Tür war erfolgreich, man durfte viele Interessierte empfangen.

Erneuert wurden Logo und Webdesign. Das Logo sei eine «Visuelle Visitenkarte», die Website ist für viele der erste, wesentliche Kontakt.

Aus dem Bereich «Administration» meldet sich Tamara Cristofaro. Sie ist Mitarbeiterin in der Verwaltung und antwortet zu Fragen wie den Beweggrund, im Fridlihuus zu arbeiten, das Ziel des Website-Projekts; die Herausforderungen bei der Projektumsetzung und den Rückblick aufs Ganze.

Und Deborah Schnyder, Gruppenleitung Pflege, ist seit Januar des vergangenen Jahres im Fridluhuus tätig. Sie gewährt mit verschiedenen Antworten Einblicke in den Arbeitsalltag, die Rekrutierung von Mitarbeitenden und den Blick in die Zukunft.

Verena Herrnstorf wohnt im Fridlihuus. Sie ist etwas mehr als 60 Jahre alt und ist mit dem Angebot und dem Bezug ihrer kleinen Zweizimmerwohnung spürbar zufrieden.

Der Dank an viel Spenderinnen und Spender leitet zu umfassenden Hinweisen über Finanzielles. Da ist beispielsweise von Umlaufvermögen, kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten, Betrieblichem und Geldfluss die Rede. Zum Anhang gehören der Schwankungsfonds, der Fonds mit besonderer Zweckbestimmung und die zweckgebundenen Spenden. Die Umberg Treuhand bestätigen eine getreue, saubere Geschäftsführung.

Mit einem kulinarischen Hinweis endet der reichhaltige Jahresbericht. Wer sich im Fridlihuus verpflegen will ist herzlich willkommen und kann unter dem leckeren Angebot auslesen.

Und wer sich für alles detailliert interessiert klickt die Homepage www.fridlihuus.ch an.