Professionell beraten, schichteten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am Nachmittag die Fichtenhölzer kunstgerecht zu einem Scheiterhaufen aufeinander. Zuoberst wurde, für alle sichtbar, der selbstgemachte Bögg platziert.
Kurz vor dem Eindunkeln versammelten sich zahlreiche Schaulustige auf der Wiese beim Heilpädagogischen Zentrum Oberurnen, um dem traditionellen Brauch beizuwohnen. Familien, Kinder und viele Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner warteten gespannt auf den Moment, in dem das Feuer entfacht wurde. Pünktlich um 18.30 Uhr entzündete Röbi Müller die Scheiterbeige. Schon wenige Minuten später schlängelten sich die Flammen durch das trockene Fichtenholz nach oben und griffen bald auf den Bögg über. Mit Spannung verfolgten die Zuschauerinnen und Zuschauer, wie lange es dauern würde, bis dieser Feuer fing. Bald explodierten die ersten Knallkörper, die im Innern der Figur steckten, der Bögg zeigte sich als brennendes Gerippe, bis er kurze Zeit später, beobachtet von gespannten Blicken, vom Holzstoss fiel.
Neben dem Feuer stand vor allem das gemütliche Zusammensein im Mittelpunkt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für einen Austausch am Feuer. Am Stand der Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen konnte man sich mit Getränken, sowie selbstgebackenem Kuchen verpflegen, Wurst und Brot gab es beim Verkehrsverein.
Das Fridlisfüür zum Gedenken an den Landespatron zeigte einmal mehr, wie sehr solche Anlässe das Dorfleben bereichern. Die gemeinsame Vorbereitung durch die Schülerinnen und Schüler, das erwartungsvolle Zuschauen beim Entzünden des Feuers und das anschliessende gemütliche Beisammensein machten den Abend zu einem gelungenen Anlass für Jung und Alt.







