Fridolinskollekte für Palliative Care

Mehr als 9000 Franken ergab die Fridolinskollekte 2018 der Evangelisch-Reformierten Landeskirche. Das Geld kommt den Krankenbegleitgruppen für die Weiterbildung in Palliative Care zugute.




Zeit schenken, für die Menschen da sein und sich auf deren Bedürfnisse einlassen: Dies ist die Kernaufgabe der Krankenbegleitgruppen im Kanton Glarus. Die Begleitenden machen Spaziergänge, lesen vor, führen Gespräche – oder sie sind einfach präsent und still. «Dies ist zutiefst christlich, gelebte Nächstenliebe und ein Zeichen der Barmherzigkeit», sagte Pfarrer Sebastian Doll, kantonaler Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche, anlässlich der Checkübergabe der Fridolinskollekte 2018. Diese hatte die Kirche für die Weiterbildung der Krankenbegleitgruppen in Palliative Care bestimmt.

Dass Fr. 9177.55 gesammelt werden konnten, sei Ausdruck der Wertschätzung für die Begleitenden, sagte Sebastian Doll und verdankte die «bewundernswerte freiwillige Arbeit in Sachen Lebensqualität bis zum Ende».

Dolores Stüssi, Elsbeth Ronner, Michelle Hagelberger und Marianne Elmer dankten in Vertretung der vier regionalen Krankenbegleitgruppen Glarus und Glarus Nord, Schwanden und Umgebung, Glarner Hinterland sowie Sernftal ihrerseits für die wertvolle Spende. Das Geld sei eine grosse Hilfe für ihre herausfordernde Tätigkeit. Diese sei aber sehr oft auch sehr schön, sagte Elsbeth Ronner: «Wir bekommen extrem viel zurück.»

Im November hatten die Gruppen einen dreitägigen Grundkurs in Palliative Care durchgeführt. Dieser war sehr gut besucht, auch von jungen Freiwilligen. Er soll voraussichtlich bald wiederholt werden. Ein Ziel der Kurse ist auch, neue Begleitende zu finden. Dabei sind Männer ebenfalls herzlich willkommen.

Mehr Infos: www.krabegl.ch